schreckenberglebt: Servus und herzlich willkommen bei schreckenbergschreibt!

Hallo! Wenn Dir die Begrüßung vage bekannt vorkommt, dann bist Du wahrscheinlich hier, weil Du Franziskas Interview mit mir auf „Darf’s ein bisserl Mord sein?“ gehört hast und nun nach den Inhalten suchst, über die wir dort gesprochen haben.

Eine Übersicht über alle Quarantänegeschichten (sowohl von Sarah als auch von mir), einschließlich meines Romans „Der Ruf“ findest Du hier.

Meine Tipps zum Thema Selbstverteidigungskurse für Frauen sind hier.

Ansonsten: Viel Spaß beim Stöbern. 🙂 Über meine Expedition in alle Bezirke Wiens werde ich die Tage auch noch etwas schreiben, ich würde mich freuen, wenn Du hin und wieder vorbeischaust.

Für alle die diesen Blog schon kennen und jetzt ein wenig verwirrt sind: Ich war vergangene Woche und die Woche davor in Wien um zu recherchieren. Wie oben gesagt: Mehr dazu in den kommenden Tagen. Während ich dort war, hat mich Franziska Singer gefragt, ob ich ihr ein Interview für ihren Podcast „Darf`s ein bisserl Mord sein?“ geben möchte. Ich habe gerne zugesagt, zumal das Ganze eine kleine Vorgeschichte hat: Franziska und ich kennen uns schon eine Weile. Kurz nachdem sie den Podcast gestartet hatte, hat Sarah ihr ein Interview gegeben, und in dem Zusammenhang hat sie auch mich gefragt, ob ich Lust hätte, mich interviewen zu lassen. Ich hätte wohl Lust gehabt, habe aber (mea maxima culpa) schlicht vergessen, Franziska zu antworten. Als es mir dann wieder eingefallen ist, war der Podcast schon dermaßen erfolgreich (er war zwischenzeitlich bei Spotify auf Platz 1 der deutschsprachigen True-Crime-Podcast und ist selbst jetzt, während seiner Sommerpause, noch unter den Top 20), dass es ein wenig… unpassend gewesen wäre, mich deswegen bei ihr zu melden. So nach dem Motto: „Damals habe ich das vergessen, aber jetzt, wo Du so erfolgreich bist…“
Die erneute Anfrage hat mich also ebenso überrascht wie erfreut und ich habe meine Rechercheausflüge an diesem sehr, sehr sonnigen und warmen Vormittag unterbrochen, um in Franziskas angenehm kühler Wohnung mit ihr zu plaudern.

Und wenn ich sage „plaudern“, dann meine ich das. Es war eines der ungewöhnlichsten Interviews, das ich je gegeben habe – vor allem vor dem Mikrofon. Mein erstes Interview als Autor hatte ich im November 2010, am Tag, als der „Finder“ erschienen ist, bei Kölncampus. Seither waren es so viele, dass ich zu zählen aufgehört habe. Und nochmal viel mehr habe ich selbst geführt, als Journalist, als PR-Redakteur, als Schriftsteller / Drehbuchautor zu Recherchezwecken. Franziskas und mein Gespräch lässt sich am ehesten mit einem solchen Rechercheinterview vergleichen – sie hatte zwar ein paar Fragen oder Stichworte notiert, wir haben aber vor allem sehr frei geredet. Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, kann also spontan sehr viel schöner und druckreifer reden als ich, aber ich habe mich auch ganz gut geschlagen, glaube ich. 😀 Und das war nicht Vorgespräch, sondern wirklich schon das Interview. Sie hat unser Geplauder geschnitten, mir geschickt, und es war so gut, dass ich es einfach abgenickt habe. Kompliment.

Insgesamt war es ein sehr angenehmer Vormittag, an dem wir über das Schreiben, True Crime, meine Einstellung zu Serienkillern, Wien, Selbstverteidigung und andere Themen gesprochen haben. Ich war fast ein wenig enttäuscht, als das Interview vorbei war (ein besseres Kompliment für eine Interviewerin gibt es nicht, jedenfalls nicht aus Sicht des Interviewten 😉 ). Danach haben wir noch ein wenig unter drei gesprochen, wobei ich unter anderem ein paar Wien-Geheimtipps bekommen habe, die ich bei meinem nächsten Recherchetripp nutzen werde (Franziska, du wirst mich eventuell führen müssen, ich habe den genauen Weg schon wieder vergessen. Welche Bushaltestelle? Und… über welches Bahngleis? 😀 )

Das Interview mit mir ist jetzt online – und zwar als Bonusfeature für „Komplizen“, also für zahlende Unterstützer*innen des Podcast. Ich hoffe, niemand von Euch ärgert sich darüber – was ich von der Idee halte, Künstler*innen sollten ihre Produkte kostenlos zur Vefügung stellen, habe ich ja seinerzeit in meinem all-time-meistgelesenen Beitrag hier erklärt: „Es ist kein verdammtes Hobby!“ Auch und gerade in diesen Zeiten nicht.

Um nicht missverstanden zu werden: Der GROSSTEIL des Podcastes ist frei zu hören (was ich sehr generös finde), entweder über die Website selbst, oder die bekannten Streamingdienste. Aber für zahlende Unterstützer*innen gibt es Bonusmaterial – wie eben besondere Interviews.

In diesem Sinne: Gute Unterhaltung und bis bald. 🙂

Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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