schreckenbergschaut: The Fall of the House of Usher

Es wird nicht unbedingt überraschen, dass ich Edgar Allan Poe sehr schätze. Poe war, glaube ich, der erste Klassiker den ich (als Fastnochkind) freiwillig gelesen habe, er begleitet mich mein ganzes Autorenleben lang, selbst mein Lieblingsteam in der NFL ist ein Poe-Team :-D.

„The Fall of the House of Usher“ ist eine seiner surrealeren Geschichten (und hat – meiner Meinung nach – einen der drei besten ersten Sätze in der Literaturgeschichte). Als Claudia mich also, die Theaterkarten für die nächste Saiso zusammenstellend – fragte, ob ich Lust hätte, mir mit Ihr eine Umsetzung des „House of Usher“ als Figurentheater anzusehen, war ich interessiert – und vorsichtig. Sowas kann gut gehen. Oder ganz, ganz schlimm an die Wand fahren.

Nun – es wäre untertrieben zu sagen, dass es gut ging. Ich stehe immer noch unter dem Eindruck des heutigen Abends und des „Untergangs des Hauses Usher“ in der Interpretation der Bühne Cipolla. Mir fehlen immer noch die Worte, und deshalb mache ich auch nicht viele: Sehr beeindruckend. Schaut Euch das an, wenn Ihr könnt.

Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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Eine Antwort zu schreckenbergschaut: The Fall of the House of Usher

  1. Flocke schreibt:

    Da hast du völlig recht, für Freunde des gepflegten Grusels wärmstens zu empfehlen. Ich habe das Stück vor vielen Jahren mal in Halle/Saale gesehen, auch als Figurentheater auf so einer winzigen Bühne, leider nicht ganz so opulent ausgestattet wie das hier. Aber war schaurig schön.

    Liebe Grüße,
    Flocke

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