Dunkle Fürst und das Fräulein Niedermaier – Teil 8

Sarah hat die Angewohnheit, in unseren Unterhaltungen des Öfteren Kürzestreferate zu random aufkommenden Themen einzuschieben. Ich nenne diese Einschübe „Infokästen“ und liebe sie sehr. Das Pendant dazu in ihren Geschichten sind bezaubende Fußnoten wie diese:

„Benannt nach der Stadtgründerin Grreggorria Blokkk, letzter Sproß einer legendären Konsonantensammlerdynastie aus den nördlichen Bbbb-Bergen. Sie starb noch in jungen Jahren, als sie die Truppen ihres Vaters gegen einen Stamm aufständiger Vokalisten führte und von einem Wurfbeistrich in die Halsschlagader getroffen wurde.“

Das und mehr in der heutigen Episode von „Der Dunkle Fürst und das Fräulein Niedermaier“.

Der Guppy war's und nicht die Lerche

About: Geschichten für euch
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Teil 3
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Teil 6
Teil 7

Vielleicht aber – und diese Möglichkeit sollten wir keineswegs außer Acht lassen – war es auch der beständige Strom von empörten Gemurmel, der alle auf Abstand gehen ließ: „Mich entlassen? Mich? Eine Niedermaier entlässt man nicht. Niemand entlässt eine Niedermaier. Was glaubt der, wer er ist, der Herrscher der Welt, oder wie? Aber das schau ich mir an, wie der die Welt ohne seinen Kakao beherrscht, völlig kakaomangelgeschwächt, wirklich, das schau ich mir an…“

Vielleicht hörten die Bewohner von Sümpfen, Wald und Einöde dieses Gemurmel und spürten instinktiv, dass sie an diesem Tag weder die wütendsten, noch die gefährlichsten Kreaturen im Umkreis waren und gingen sicherheitshalber in Deckung. Denn schließlich wollte niemand beim nächsten Internationalen Riesenkrakentreffen1 mit zu wenigen Tentakeln auftauchen und zugeben müssen, dass er von einer alten Dame so…

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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