Der Dunkle Fürst und das Fräulein Niedermaier – Teil 18

Dass Sarah eine großartige Autorin ist weiß ich, seit ich die ersten Zeilen von ihr gelesen habe. Und damals war sie zarte 15 Jahre alt. Aber um von dort zu einer Autorin zu reifen, die den simplen Wunsch nach Kakao mit so tiefer Finsternis verbinden kann, muss schon einiges passieren. :-* Hört von den bösen Ränken des Baldomachchorion:

Der Guppy war's und nicht die Lerche

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Sie waren der Adel des Haushältergeschlechts, ein jeder und jede einzelne schon zu Lebzeiten eine Legende. Fräulein Niedermaiers Ahnen waren mit Fürsten und Königen in die Schlacht geritten und hatten ihnen anschließend die Hemden gebügelt. Es gab beispielsweise eine (heute verloren gegangene) letzte Strophe des Nibelungengenliedes, in der beschrieben wurde, wie Fräulein Niedermaiers Ur-Ur-Ur-Ur-Großmutter Angelika Niedermaier nach dem Gemetzel an Etzels Hof unter viel Gefluche den Thronsaal aufräumte und das Blut aus den Teppichen wusch – und selbst Dschingis Kahn war am Abend in eine niedermaiergesäuberte Jurte zurückgekehrt und hatte dort heißen Stutenmilchkakao vorgefunden.
Tatsächlich stellte Wappen der Niedermaier eine dampfende Tasse Kakao dar und sie bereiteten diesen nach altem Familienrezept nur…

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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