Das Museum Essentieller Artefakte – Teil 1

Wenn es einen einzigen Grund gibt, froh zu sein, dass die Ausgangsbeschränkungen in Deutschland noch eine Weile aufrecht erhalten werden (also… abgesehen davon, dass wir dadurch ein Wiederaufflammen der Infektionszahlen und die damit verbundenen unschönen Begleiterscheinungen – siehe Italien, Spanien, Belgien, Großbritannien, USA, Brasilien, Schweden… – vermeiden oder strecken), dann der, dass Sarah eine neue Erzählungsreihe für uns beginnt. Und das, obwohl bei ihr in Österreich der Lockdown gerade beendet wird. Ich danke sehr für diese Solidarität, durch die wir Einblick erhalten, in den wundersamen Katalog des Museums Essentieller Artefakte:

Der Guppy war's und nicht die Lerche

Hey Leute, wie gestern versprochen: heute beginnt ein neuer Text, und zwar der Ausstellungskatalog des Museums Essentieller Artefakte. Den hab ich damals im November 2016 geschrieben, kurz nach der Trump-Wahl, als alles dunkel schien und wir diese seltsamste aller Timelines noch nicht gewohnt waren. Es war damals auch eine meiner schlimmsten depressiven Episoden, und dieser Text – die ein, zwei Seiten am Tag – waren das einzige, was ich in dieser Zeit an kreative zusammengebracht habe. Irgendwie passend, ihn jetzt während einer anderen seltsamen Zeit wieder hervorzuholen, auf dass er amüsieren möge.

Das hier war damals der Begleittext:
„Das Museum Essentieller Artefakte wurde im Jahre 1856 von der angesehenen Wiener Salondame Penelopina von Krausitzky gegründed und wird bis heute von ihren Erben verwaltet. Der Zutritt ist allerdings streng limitiert, der Prozess involviert unter anderem zwei Fragebögen, mehrere persönliche Interviews und mehrstündiges Waten durch die Wiener Kanalisation, um den Eingang zu…

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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