Das Museum Essentieller Artefakte – Eintrittskarte für einen Flohzirkus

Ich habe sehr große Sympathie für diese solidarischen Flöhe und frage mich, ob sie auch Lieder wie „Die Interhundtionale“ und „Which Dog are you on?“ hatten. Oder gar (da ich den Flohzirkus in Sarahs Gefilden vermute) …

Wir sind der Zukunft getreue Hüpfer,
wir sind die Flö-hö-he von Wien.

🙂

Der Guppy war's und nicht die Lerche

Irgendwie passend zu tagesaktuellen Ereignissen, wobei da ja die Blutsauger ganz offensichtlich meist auf der anderen Seite des Verhandlungstisches gesessen sind…

Ausstellungsstück 4414:

Eintrittskarte für einen Flohzirkus

Der Flohzirkus des Herrn Nepomuk Napolitani erfreute sich in seinen Anfangsjahren bescheidener Beliebtheit. Um die Besucherzahlen zu verbessern, beschloss er, das übliche Angebot durch einen Kabarett-Teil zu erweitern.

Über viele Monate hinweg trainierte er also seine Flöhe in mühevoller Kleinarbeit darauf, im gehüpften Morsecode humorvolle Kommentare zur Tagespolitik abzugeben. Zuerst ein echter Publikumserfolg, ging das Vorhaben allerdings bald gewaltig nach hinten los. Denn angeregt von ihrer neuen Aufgabe begannen die Flöhe bald, sich tiefergehend mit der Materie zu beschäftigen und wurden zunehmend politisch aktiv.

Nach mehreren konstitutionellen Sitzungen auf dem Nachbarshund gründeten sie eine Gewerkschaft, um bessere Arbeitsbedingungen im Flohzirkus zu erzwingen. Herr Norbertinger war zuerst erbost, nach mehrwöchigem Streik und Juckattacken musste er sich aber schließlich geschlagen geben.

Welche Forderungen die Streikenden…

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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