schreckenberglebt: Es muss sein! – und mehr.

Ich hatte mir ja vorgenommen, dieses Jahr jede Woche mindestens einmal zu bloggen – nun sind zwei Wochen seit meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Aber zwischendurch ist viel passiert : Ich war in Wien, Linz und Aschach, habe mit Sarah für unser Drehbuch recherchiert und geplottet, wir haben die Aufführung unserer gemeinsamen Kurzgeschichte im Brucknerhaus gesehen, habe mir den vielleicht spannendsten Superbowl der letzten Jahre angesehen, Verträge unteschrieben, Lesungen abgemacht, Material für weitere Projekte gesichtet… das waren wirklich zwei sehr ereignis- und arbeitsreiche Wochen. Im Detail:

Drehbuch:

Der Vertrag liegt hier, fast neben mir, bereit zur Unterschrift, wir müssen ihn nur nochmal gegenchecken. Aber ich gehe davon aus, dass ich ihn unterschreiben und abschicken werde und dann – tja, dann bin ich Schriftsteller UND Drehbuchautor. Was mir wichtig ist, nicht nur, weil die Branche, seien wir ehrlich, ziemlich gut bezahlt. Ich liebe Filme und Serien (das wird ein Seriendrehbuch) sind im Moment die Erzählform, die sich am spannendsten entwickelt. Okay, ich schreibe nicht für The OA, Stranger Things, Dr. Who oder Janus, aber… es ist ein wichtiger erster Schritt und ich bin froh, dass ich ihn machen kann. Doppelt froh, ihn mit Sarah zu machen, meiner besten Freundin, die sehr viel mehr Erfahrung damit hat als ich. Wir kennen uns sehr gut, wir vertrauen uns – und dass wir gut zusammenarbeiten können haben wir bereits festgestellt, nämlich bei…

Es muss sein!

Erzählt habe ich ja schon vorletzte Woche von unserem gemeinsamen Projekt, heute vor einer Woche wurde es im großen Rahmen aufgeführt. Es war eine gekürzte Version, wir hätten vielleicht anders gekürzt, aber das war nicht schlimm. Und mannomann, kann Christian Brückner lesen. Ich meine… das ist jetzt nicht wirklich neu, aber… der Mann kann lesen. Ich halte mich auch für einen recht guten Leser, aber das ist dann doch einige Klassen besser. Großer Genuss.

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Sarah, yours truly und Claudia (v.l.) lauschen, während Christian Brückner „Es muss sein!“ liest. Es hat was, dabei zu sein, wenn die eigene Geschichte zum Leben erwacht. (Screenshot aus einem Beitrag von BTV Öberösterreich.)

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Sarah und ich beim Interview. Laut Sarahs Mutter habe ich „was G’scheit’s“ gesagt. Eigentlich haben wir beide viel mehr gesagt, aber die Sendezeit… irgendwo muss man immer schneiden. 😀 (Screenshot aus dem selben Beitrag.)

Sarah und ich planen, die Geschichte bald auch in lesbarer Form herauszugeben, überlegen nur noch, wie genau. Wenn wir es wissen sage ich sofort Bescheid.

Ein Oberösterreichischer Lokalsender hat über die Aufführung berichtet, den Beitrag findet Ihr hier.

Superbowl

Während des ganzen Wochenendes genossen Claudia und ich die große Gastfreundschaft der Familie Wassermair. Danke. 🙂 Regelmäßigen Lesern dieses Blogs dürfte bekannt sein, dass ich – seit mein Sohn Football spielt – zu einem großen Fan des American Football geworden bin. So sah ich also am Sonntagabend im Hause Wassermair den Höhepunkt der American Football Saison, das Spiel um den Superbowl 2017. Was das für ein Drama war ist anderswo oft genug berichtet. Vor allem aber – das Drama dauerte lang. Zuerst verließ Claudia uns, dann Sarahs Vater. Sarah hielt bis zur Halftime mit mir aus, danach war ich alleine mit Boomer, einem der beiden riesigen, überaus liebenswerten wassermaierschen Mainecoons.

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Aber auch er verließ mich in Richtung Traumland…

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…also habe ich das Ende dieses denkwürdigen Spieles alleine gesehen. Und mich wieder einmal bestätigt gesehen: Was für ein großartiger Sport.

Kurzgeschichten, Lesungen und mehr…

Noch in Wien haben mich das Material für ein weiteres (noch) geheimes Projekt sowie Anfragen für zwei Kurzgeschichten und eine Lesung erreicht. Bei den Kurzgeschichten handelt es sich um Beiträge für die nächste oberbergische Anthologie aus dem JUHRVerlag und eine Gruselanthologie aus dem Gardez!Verlag. Ich habe beide zugesagt, und sage Euch bezeiten Bescheid, wenn es mehr dazu gibt.

Das selbe gilt für die Lesungen – eine Whiskylesung Ende März in Remscheid und eine zweite Trashlesung im Rahmen von LevLiest.

Dann gibt es, wie gesagt, noch zwei Dinge über die ich noch nicht reden kann weil sie noch nicht spruchreif sind. Zu einem davon habe ich am kommenden Mittwoch eine Besprechung.

So… das waren also die Gründe für meine Funkstille seit Feburarbeginn. Zwei sehr ereignisreiche, schöne, spannende Wochen. No rest for the wicked. 😉

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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