schreckenbergzeigt: 2012 in review

WordPress blickt auf mein Jahr zurück:

Ich weiß nicht, ob ich es wirklich als Erfolg werten darf, dass der Tag mit den meisten Besuchen der Tag war, an dem ich diesen Blog gestartet habe. 😉 Aber ich bin froh, dass ich ihn habe. Mein persönlicher Jahresrück- und ausblick folgt dann im kommenden Jahr, hier ist, was WordPress aus den Statistiken gebastelt hat. Die haben hier Elfen… 😀

Danke an alle, die mitgelesen und mitgemacht haben. Kommt gut ins neue und hoffentlich gute Jahr 2013. Wir sehen uns da.
Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.900 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 5 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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schreckenberglebt: 25. Dezember

Guten Morgen. Und frohe Weihnachten! 🙂

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The 12 days before Christmas: Tag 12 – Selbstgemachtes Schlemmerkörbchen

Es ist der 23.12. – oder auch schon der 24., wenn Ihr dies (wie viele meiner Blogleser) erst ein paar Stunden später lest. Und Ihr braucht immer noch einen Tipp für Weihnachtsgeschenke? Mannomannomann, jetzt wird’s aber knapp. Okay, Notfallrettungsplan. Nehmt:

Nüsse, Mandeln, etc. Honig, eine ausgekratzte Vanilleschote*, eine Zimtstange

und/oder

Äpfel, Zucker, Ingwer

und/oder

Glühwein, Gelierzucker,

und/oder

Zucker (fein), noch eine ausgekratzte Vanilleschote*

und

Gläser und irgendein formschönes Körbchen, Schälchen, Wasauchimmerchen und dann macht Ihr ein:

Selbstgemachtes Schlemmerkörbchen

honigmitnüssen

(Vanille-Nuss-Honig, hjamjamjam)

Was ist das?

Das sind vier mit einfachen Mitteln schnell herzustellende Leckereien. Und so geht’s:

1.) Vanillezucker

Füllt ein Gefäß mit feinem Zucker und gebt ein oder zwei entmarkte Vanilleschoten hinzu. Deckel zu, Schleifchen drum, fertig. Mittels einer Aufschrift solltet Ihr sicher stellen, dass der/die Beschenkte den Zucker frühestens in einer Woche benutzt, da der Vanillegeschmack etwas durchziehen muss. „Nicht vor 2013 öffnen!“ oder so.

2.) Glühweingelee

Je nach Zeit kocht Ihr selbst Glühwein oder Ihr nehmt gekauften. Dazu Gelierzucker. Den Anweisungen auf der Gelierzuckerpackung folgen, dabei „Fruchtsaft“ durch „Glühwein“ ersetzen. Abfüllen, schöne weihnachtliche Aufschrift mit Gold- oder Silberedding, fertig.

3.) Ingwerapfelmus

Kocht Apfelmus. Ja, genau, geschälte und entkernte Apfelstücke mit etwas Wasser matschig kochen und kleinstampfen. Mit Zucker und geriebenem Ingwer abschmecken. Warm abfüllen, luftdicht verschließen (!), erkalten lassen. Schleifchen, Goldedding, etc.

4.) Nusshonig

Bringt in Erfahrung, ob Euer/Eure zu Beschenkende(r) gegen irgendeine Nuss allergisch ist. Füllt passende Nüsse, Mandeln, Pinienkerne in ein Glas. Honig drauf – am besten ein etwas würzigerer – fertig. Je nach Geschmack könnt Ihr entmarkte Vanilleschoten und/oder Zimtstangen hinzufügen. Schmücken…

Dann legt Ihr Weihnachtsservietten in Euer XYchen, drapiert die Gefäße darin… Ihr werdet staunen. 😉

Warum ist das ein gutes Geschenk?

Klinge ich oben etwas zynisch? Ist nicht so gemeint – all diese Dinge habe ich schon entweder selbst verschenkt oder geschenkt bekommen, und sie sind wirklich sehr lecker. Der Vanille-Nuss-Honig meiner Schwester (siehe Bild) ist zum Beispiel ein Geschmackskracher, und ob sie darüber lange gebrütet hat oder ob sie ihn eine halbe Stunde vor der Abfahrt zur gegenseitigen Bescherung zusammengemischt hat ist mir egal – ich und die Meinen haben uns sehr darüber gefreut und ihn sehr genossen. Das sind einfache und vergleichsweise preiswerte Geschenke mit großer Freudewirkung. Besser geht’s doch kaum. 🙂

Für wen?

Für alle, die ein Geschenk nicht nach dem Preis beurteilen und es schätzen, dass Ihr Eure Arbeitskraft in ein individuelles** Geschenk gesteckt habt. Für Weihnachtskönner also. 😉

* Habt Ihr noch, von der Weihnachtsbäckerei. Oder stellt sie her und verwendet das ausgekratzte Vanillemark für eine leckere Vanillemilch.

**Doch, es ist individuell. Euer Nusshonig schmeckt sicher anders als der meiner Schwester und Euer Ingwerapfelmus besteht bestimmt aus anderen Äpfeln in einem anderen Mischungsverhältnis zum Ingwer als meins. Seid kreativ. Würzt mit eigenen Ideen!

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The 12 days before Christmas: Tag 11 – Single Malt Whisky

Auch heute schreibe ich meinen Geschenketipp, wenn auch spät – ich habe den Tag im Krankenhaus verbracht, aber das ist eine andere Geschichte. Also… es ist Samstagabend, morgen ist Sonntag, also muss ich Euch mit einem Tipp versorgen, den Ihr am Montag umsetzen könnt, an Heiligabend selbst. Leute, Leute… aber okay, ich habe als Jüngling auch so manchen Heiligvormittag im Kaufhaus verbracht, verzweifelt nach einem Geschenk für Mutter und Vater suchend (die Schwester war irgendwie immer versorgt :-D)… Also gebe ich Euch etwas, dass Ihr in jedem Supermarkt mit halbwegs vernünftig sortierter Spirituosenabteilung bekommt, sei es nun Rewe, Real, Edeka, Karstadt, famila oder wie auch immer. Es handelt sich um

Single Malt Whisky

Lafrosch

Was ist das?

Single Malt Scotch Whisky (die Iren nennen es Whiskey) ist ein unverschnittener schottischer Malzschnaps aus jeweils einer Destillerie. Mischt man mehrere Single Malts untereinander und kippt dann auch noch „Grain Whisky“ (nennen wir es beim Namen: Korn) dazu, so nennt man die entstandene… Flüssigkeit… „Blended Scotch Whisky“, aber darüber will ich besser nicht sprechen. Hier geht es um Single.

Wer meine Bücher und auch einige meiner Kurzgeschichten kennt der weiß, dass einige meiner Figuren – Daniel, Esther, Sergej, Mark – eine ausgesprochene Vorliebe für Single Malt haben. Die haben sie von mir, und es ist kein Zufall, dass meine diesjährige Weihnachtsgeschichte nicht unwesentlich davon handelt. Was auch immer Alex in dieser Geschichte sagt: Jeder Single Malt hat seinen eigenen Charakter und sie schmecken sehr unterschiedlich – nicht nur von Destillerie zu Destillerie, sondern auch je nach Lagerzeit, Art der Lagerung etc., etc. Meine Favouriten kommen aus den Destillerien: Ardbeg, Laphroaig, Highland Park, Dalmore und Cragganmore, ich mag aber auch viele weitere, und da geht es schon los: Wenn ich weiter mache, dann komme ich ins Fachsimpeln oder ins Schwärmen.

Warum ist das ein gutes Geschenk?

Whisky hat mehrere Vorteile, der erste: Wenn Ihr am Montagvormittag in einen Supermarkt stürmt, der – wie oben erwähnt – auch nur halbwegs gut mit Spirituosen ausgerüstet ist, dann findet Ihr dort mit ziemlicher Sicherheit einige Single Malts. Laphroaig normalerweise, ebenso Glendronach, Glenfiddich und Scapa, meist auch Talisker, Lagavullin und Cragganmore. Ich mag Glenfiddich nicht, alle anderen sind gut. Als Geschenk drückt es Eure Hochachtung für den/die Beschenkte(n) aus, denn alle wissen: Single Malt ist nicht ganz billig. Die meisten wissen nicht: Einige wirklich gute, den 10jährigen Laphroaig zum Beispiel, gibt es schon deutlich unter 30 Euro. Außerdem hat Whisky immer noch einen gewissen Nimbus. Ich trinke am liebsten Apfelsaft, Kaffee, Tee, und Leitungswasser. Was Alkoholika betrifft, so trinke ich gerne Portwein, Gin Tonic und eben Single Malt Whisky. NICHTS davon hat einen solchen Ruf von Kennertum und Stil wie der Whisky, obwohl ich behaupten würde, es ist weit schwerer, ein profunder Apfelsaft-, Kaffee- oder Portweinexperte zu werden, als ein Single Malt Kenner. Es gibt einfach nicht so viele Single Malts. Aber vielleicht liegt es gerade daran. Der Ruf des Malts färbt jedenfalls auf Schenker(in) wie Beschenkte(n) ab. 😉

Für wen?

Ich behaupte schon seit vielen Jahren: Wenn jemand harte Alkoholika nicht grundsätzlich ablehnt, so wird sich ein Single Malt für sie oder ihn finden lassen. Einsteiger und Menschen, die aus der Cognacrichtung kommen mögen normalerweise zunächst am liebsten die etwas weicheren Sorten. Viele Malts aus der Speyside-Region (die Regionen sind auf den Flaschen angegeben) gehören dazu, etwa der Cragganmore. Traditionell rauher und würziger sind die Inselwhiskys, etwa Ardbeg, Lagavullin, Talisker und Scapa. Vorsicht mit Laphroaig – ich liebe ihn sehr, aber er ist ausgesprochen speziell, an ihm scheiden sich auch unter Kennern die Geister. Andererseits – wer nicht wagt… 😀

Wenn Ihr die Zeit habt, statt des Supermarktes eine vernünftige Spirituosenhandlung aufzusuchen, so wird man Euch dort gerne beraten. Der Händler wird wissen wollen, was der/die zu Beschenkende sonst so mag, wenn Ihr also wisst, welchen Wein er/sie mag, oder ob er/sie doch eher ein(e) Biertrinker(in) ist oder ein Cognacfan, dann ist das von Vorteil. So eine Beratung kann wirklich Spaß machen.

Und wenn Ihr so gar nicht wisst, was es sein soll? Dann schenkt Euren Liebsten doch einen Gutschein für eine Whiskyverkostung. 😉

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The 12 days before Christmas: Tag 10 – Und täglich grüßt das Murmeltier

Noch zwei Tage und der Rest von heute – jetzt kann ich Euch leider keine Bücher oder Musik  mehr empfehlen, die ein wenig Lieferzeit brauchen, für die man sich direkt mit den Erzeugern in Verbindung setzen muss oder die nicht in jedem (einschlägigen) Laden zu bekommen sind. Ab jetzt muss ich Euch Dinge empfehlen, die Ihr todsicher mit einer Fahrt in die Stadt bekommt. Und ich beginne mit

Und täglich grüßt das Murmeltier

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Was ist das?

Zunächst mal: Was ist das auf dem Bild? Das ist unser Weihnachtsbaum aus dem letzten Jahr. Ich habe nämlich überhaupt keine Lust, mit der Rechtsabteilung von Sony über die Nutzung eines Covers zu verhandeln, auch wenn das noch so werbewirksam für die wäre. Das Bild hat aber dennoch etwas mit dem Film zu tun, denn es ist seit einiger Zeit Tradition, dass meine Liebste und ich am Tag vor Heiligabend den Baum schmücken, dabei größere Mengen Portweins vernichten und „Und täglich grüßt das Murmeltier“ schauen.

Die Geschichte ist inzwischen, glaube ich, sattsam bekannt: Phil Connors (gespielt von Bill Murray), das eitle Ekelpaket vom Wetterbericht, wird nach Punxsutawney geschickt, um wie jedes Jahr beim Murmeltiertag dabei zu sein, denn der Sage nach kann Murmeltier Phil (sic!) voraussagen, ob es einen frühen Frühling gibt. Und irgendeine humorbegabte Gottheit hat sich eine schlimme Läuterungstortur für den miesen Wettermann ausgedacht. Weil er diesen Tag so hasst, muss er ihn wieder und wieder und wieder erleben, bis…

Warum ist das ein gutes Geschenk?

Im Gegensatz zum landläufigen Vorurteil ist das KEIN klassischer Weihnachtsfilm, er spielt im Februar. Ist aber egal, Winter ist Winter und Herzwärmung ist Herzwärmung. 🙂 Und er ist, wie gesagt, Teil meiner Weihnachtstradition. Das schöne an diesem Film ist – man (ich zumindest) kann sich wieder und wieder ansehen, wie Phil wieder und wieder diesen Murmeltiertag erlebt – jede Szene hat ihre großen Momente, und wenn man sie irgendwann alle fast auswendig kennt, freut man sich dennoch immer wieder darauf. Außerdem ist er preiswert (was ihn zum idealen Notgeschenk macht) um diese Zeit in wirklich JEDEM DVD-Shop erhältlich und in der deutschen Fassung der englischen ebenbürtig, Ihr müsst also nicht einmal wissen, wie gut das Englisch Eures Geschenkempfängers ist. Außerdem ist dieser Film nicht nur in meiner Familie ein moderner Klassiker.

Für wen?

Für jeden Menschen, der es erträgt, einen Film zu sehen, dessen Ausgang vorhersehbar und dessen Moral flach ist, der aber dafür mit großem Humor, treffsicheren Pointen und entspannendem Witz daherkommt. Also für alle, die gerne lachen.

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