It’s a kind of reblog: Sergej bei Horror and more

Vor Kurzem war ich in der Kirche, und ich kann Euch berichten: Die Ökumene kommt voran. Unser (katholischer) Priester lud uns ein, nächstes Wochenende eine Aufführung des Bachchores der protestantischen Nachbargemeinde zu besuchen. Die findet nämlich bei uns Katholen statt, da die evangelische Kirche (also – das Gebäude 😀 ) zu klein ist für die zu erwartenden Menschenmassen. Auch kleine Schritte sind gute Schritte.

Warum erzähle ich das? Nun, wer glaubt, die Zusammenarbeit dieser Institutionen sei irgendwie problematisch, der soll mal versuchen, einen Blogspot-Beitrag hier bei WordPress zu rebloggen. AAAAAAAAAAAAH! Aber vielleicht bin ich auch nur zu blöd.

Wie auch immer – und darum geht es eigentlich: Carmen Weinand von „Horror and more“ hat „Sergej“ besprochen, und zwar so wohlwollend, dass es mir fast die Schamesröte ins Gesicht treibt. Aber nur fast. In Wirklichkeit freue ich mich, dass das Buch ihr so gut gefallen hat. 🙂 Hier ist der Link:

Rezension von „Der Wandernde Krieg: Sergej“ bei Horror and more

Wenn ich die Eindrücke von Leserinnen und Lesern lese (oder höre, im Gespräch) bin ich manchmal verwundert, dass sie Dinge in meinen Büchern finden, die zwar stimmen, die ich aber bis dahin selbst gar nicht bewusst gesehen habe. Hier zum Beispiel: Carmen Weinand bezeichnet Erin als Sergejs „ruhenden Pol“. Und womit? Mit Recht! Ich selbst habe das nie so gesehen. Natürlich ist sie sein Bezug zur „normalen“ Welt, seine zweite Chance auf ein Leben, das er schon einmal hätte haben können (Ob er diese Chance in Wirklichkeit je hatte ist eine andere Frage, die man diskutieren kann – aber das wäre eine Diskussion voller Spoiler, also führe ich sie hier nicht. 😉  ). Aber ruhend? Erin??? Das letzte Wort, das mir zu ihr einfallen würde (oder das Vorletzte), ist „ruhend“. Dennoch: Meine Rezensentin hat eindeutig Recht. So etwas ist sehr bereichernd, weil es mir ermöglicht, meine eigene Geschichte unter einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Danke, dafür. 🙂

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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