schreckenbergschreibt: Soooo viele Türen…

Ein gutes neues Jahr 2017 Euch allen. 🙂

Einer meiner Vorsätze für 2017 ist, möglichst mindestens einmal pro Woche zu bloggen. Jaaaaa… gut, in 51 von 52 Fällen könnte das noch klappen.

Mein letzter Blogpost hier war zur Wahl von Donald Trump. Danach war ich tatsächlich gelähmt, schreibtechnisch, aber nicht dieser Wahl wegen, sondern vor allem wegen des Todes von Leonard Cohen. 2016 sind viele große Künstler gegangen, ich nenne nur David Bowie, Alan Rickman und Muhammad Ali (ja, auch er ein Künstler). Aber wer diesen Blog ein wenig verfolgt weiß, was Leonard Cohen mir bedeutet hat. Im Oktober noch habe ich sein letztes Album „You want it darker“ bekommen und wollte hier eigentlich darüber schreiben, wie sehr es nach Abschied klingt und wie sehr ich hoffe, dass es das noch nicht ist. Aber… nun, es ist ein großer Abschied. Danke. Und die Musik, die Poesie bleibt.

Diese Lähmung verhinderte, dass ich mich öffentlich über meine Österreichischen Freundinnen und Freunde und ihren erfolgreichen Einsatz für Alexander van der Bellen gefreut habe, was ich hiermit nachhole. Danke, speziell Sarah, für Deine Wahl-Verbal-Kästen, fürs Süßigkeiten(„Zuckerl“)verteilen, für den Kampf. Danke, kleines Österreich, dass Du Europa gezeigt hast, dass und wie es geht.

Sie verhinderte auch, dass ich Euch wie üblich einen kleinen Adventskalender bzw. die 12 Days of Christmas geschrieben habe. Ich gelobe Besserung in diesem Jahr.

Und zum Jahreswechsel schreibe ich oft über den Raum mit den vielen Türen, den ich nun betrete. Durch manche werde ich gehen, durch andere nicht, manche sind offen, einladend, andere verschlossen, wenn ich da durch will, dann muss ich erst den Schlüssel finden. Dass ich das dieses Jahr erst so spät tue hat allerdings einen Grund -Frank Weiffen, ein befreundeter Journalist, hat über die Pläne der Leverkusener Autoren für das kommende Jahr geschrieben und ich habe ihm versprochen, über meine Pläne erst zu bloggen, wenn der Artikel raus ist, damit es nicht aussieht, als habe er meinen Blog abgeschrieben. Heute ist er erschienen, also ist die selbstauferlegte Sperrfrist beendet. 🙂

Wie in Frank Weiffens Artikel beschrieben – es ist etwas schwer für mich zu sagen, was in diesem Jahr auf mich zu kommt. Drei Dinge jedenfalls scheinen sicher:

1.) Am 05. Februar führt das Brucknerhaus in Linz Sarahs und meine Kurzgeschichte „Es muss sein“ auf. Vortragender ist wieder der große Christian Brückner. Im Gegensatz zur Uraufführung 2015 in Haag am Hausruck werde ich diesmal dabei sein und freue mich sehr darauf. Mehr dazu (und Karten) findet Ihr hier. Sehen wir uns womöglich dort?

2.) Ebenfalls in Kooperation mit Sarah Wassermair werde ich dieses Jahr wohl mein erstes verfilmtes Drehbuch schreiben. Wir haben für eine ZDF-Serie gepitched und es sieht alles danach aus, dass unser Pitch angenommen ist. Näheres dazu, wenn ich ganz sicher bin. 😉

3.) Ich bin in diesem Jahr in der Jury für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debut. Den Preis verleihen wir auf der CRIMINALE in Graz, auch hierrauf freue ich mich. Ich darf noch nicht zu viel über den Stand der Dinge sagen, aber soviel schon: Wir haben aus den ca. 90 Einsendungen der Verlage sehr gute TOP 10 gefunden, über die wir am kommenden Samstag bei unserem Jurytreffen diskutieren und entscheiden werden. Seid gespannt, ich bin es auch. 😀

Tja, und sonst? Ich bin in allererster Linie ja immer noch Roman- bzw. Prosaautor, was wird da kommen?

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich habe, was die Romane angeht, drei Eisen im Feuer, ich führe Gespräche, schreibe Mails, alles vielversprechend, nichts Genaues. Wird eines dieser Projekte konkret, werde ich die anderen hintanstellen, aber welches das sein wird? Und wann? Ich weiß es nicht. Sicher sagen kann ich Euch aber: Bei allem Spaß an der dramatischen Form (neben den Drehbüchern schreibe ich auch Serienkonzepte und ein Theaterstück) vergesse ich meine Romane und Romanideen, meine Geschichtenwelten nie. Es sind meine Welten, und sie verlangen, dass ich zurückkehre.

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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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