The 12 days before Christmas: Tag 6 – Der wandernde Krieg: Sergej

Heute möchte ich Euch wieder eines meiner Bücher als Geschenketipp für die Gabentische Eurer Lieben empfehlen – mein neuester Roman, gerade im Oktober erschienen, ist:

Der wandernde Krieg – Sergej

Sergej_Cover_highres-1

Was ist das?

„Sergej“ ist das dritte meiner Bücher, das erschienen ist, aber – von meinem E-Roman „Der Ruf“ abgesehen – der erste Roman, den ich geschrieben habe. Mehr dazu, und zur Entstehungsgeschichte, hier.

Mir liegt dieses Buch sehr am Herzen, darum komme ich gerne mal ins Plaudern, wenn ich darüber rede. Daher lasse ich besser zwei Bloggerinnen zu Wort kommen, die es schon rezensiert haben:

Claudia Junger von „Krimi & Co.“ schreibt:

Der Autor erzählt eine Geschichte, spielend im fiktiven Dorf “Langerath”, in das sich das Grauen leise und unaufhörlich einschleicht. Die in dem Roman spielenden Figuren sind sehr vielschichtig und der Leser schwankt schon mal zwischen Sympathie und Antipathie zu ihnen. Wer einen gut geschriebenen, spannenden und komplexen Mystery-Thriller mit einem Showdown lesen möchte, welches den Namen auch verdient, der kommt an “Sergej” nicht vorbei.

Außerdem vergleicht sie mich mit Stephen King und hängt noch ein langes Interview dran (Vorsicht: Das Gewinnspiel ist abgeschlossen!). Das freut. 🙂

Carmen Weinand von „Horror and more“ meint:

Gleich auf den ersten Seiten hatte Herr Schreckenberg mich bereits im Sack. Der Protagonist Sergej/Sebastian ist ein intelligent gezeichneter Charakter, der schon zu Anfang mit einer gelungenen Mischung aus Gefahr und überlegener Stärke überzeugt. Dieser dunkle und vom Schicksal geschlagene Mensch fasziniert den Leser und fesselt ihn an die Geschichte, die diesen Charakter begleitet.  (…)

Und diese Spannung war – anders kann ich es nicht sagen – genial konstruiert. 
Michael Schreckenberg wechselt anfangs zwischen den einzelnen Handlungssträngen, indem er jedem Abschnitt lang und ausführlich gestaltet. Diese Abschnitte werden mit der Zeit immer kürzer und die Wechsel zwischen den Handlungssträngen geschehen häufiger. Als Leser spürt man, dass sich etwas Gigantisches zusammenbraut und der finale Showdown immer näher rückt. (…)

Michael Schreckenberg ist in der Lage, Bilder im Kopf der Leser entstehen zu lassen. Angefangen bei der fiktiven Umgebung und aufgehört bei den inneren Zwiegesprächen der Charaktere, hat für mich in jeder Hinsicht alles gestimmt. Mit viel Gefühl und wunderbarer sprachlicher Wortgewalt zeigt Michael Schreckenberg, dass nicht alle großen Autoren unbedingt aus Amerika kommen müssen.

Ich gebe zu – das TUT gut. 🙂

Warum ist das ein gutes Geschenk?

Claudia Junger und Carmen Weinand (und einigen anderen, die ich hier jetzt nicht auch noch zitiere) gefällt das Buch, und da will ich nicht widersprechen.  😉 Davon abgesehen ist es der – komplett abgeschlossene (!) – erste Teil einer geplanten Trilogie, ihr habt also an künftigen Weihnnächten schon einmal eine Sorge weniger. Und, selber Effekt wie gestern bei Kosima and the Blue Cable: NOCH bin ich ein Geheimtipp. Später können sich die Beschenkten damit brüsten, dass sie meine Bücher ja schon vorher kannten. 😉

Für wen?

Claudia Junger hat Stephen King angesprochen, und wenn ich ihn auch weder kopiere noch als meinen Haupteinfluss bezeichnen würde, so stehe ich doch ganz deutlich in seiner Tradition. Im Buch habe ich ihn in den Danksagungen erwähnt, weil er es war, der es uns allen ermöglicht hat, unsere Horror- / Mystery- / Phantastikgeschichten an die Verlage zu bringen. Er hat bewiesen, dass es geht.

Ich denke, dass Ihr Freunden der klassischen Phantastik und der Horrorgeschichten der 80er Jahre mit diesem Buch eine Freude machen könnt. Wer King oder Clive Barker, T. E. D. Klein oder Peter Straub gerne liest, der sollte auch an dieser Geschichte seine Freude haben. Ich bin aber auch sicher, dass dieses Buch nicht nur etwas für Traditionalisten ist. Wer Mystery jenseits des Süßlichen und Horror jenseits der Blood-and-Gore-Orgien mag, und wer sich für Phantastik aus Deutschland interessiert, gibt mir bestimmt gerne eine Chance. Und wie immer bei mir: Freunde des Regionalen (Köln, Leverkusen, Bergisches Land, diesmal) und von eingewobenen Liebesgeschichten bediene ich mit.

Eine Warnung: Das ist keine Splattergeschichte und die psychisch und physisch harten Stellen sind nicht allzuviele – aber sie sind da. Für zart besaitete ist das nichts. Wer allerdings mit den heute üblichen Gewaltdarstellungen in Krimis zurecht kommt, der sollte hier auch kein Problem haben.

Advertisements

Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
Dieser Beitrag wurde unter schreckenberglebt, schreckenbergliest, schreckenbergschreibt, schreckenbergzeigt - Reblogs & Co. abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu The 12 days before Christmas: Tag 6 – Der wandernde Krieg: Sergej

  1. Pingback: The 12 days before Christmas: Tag 8 – Die Träumer | schreckenbergschreibt

  2. Pingback: Die 10 beliebtesten Blogbeiträge – Platz 9: Single Malt Whisky | schreckenbergschreibt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s