The 12 days before Christmas: Tag 4 – Der Finder

Nachdem ich gestern schon einen Roman meines Verlegers vorgestellt habe und am Mittwoch eine Anthologie, in der ich selbst vertreten bin, gehe ich heute mal in die Vollen und schlage Euch vor, Euren Lieben einen meiner Romane unter den Baum zu legen. Das werde ich übrigens mit meinen anderen beiden gedruckten Büchern auch noch machen, denn ich bin der Meinung, dass sie schon recht gut gelungen sind. 😀 Heute also:

Der Finder

 

Findercover

 

Was ist das?

Der Finder ist mein erster veröffentlichter Roman, er erschien Ende 2010. Es ist die Geschichte einer kleinen Gruppe Menschen – ganz normale Alltagsmenschen von hier und jetzt – die sich plötzlich und ohne zunächst erkennbaren Grund in einer völlig menschenleeren Welt wiederfinden. Von daher war das Cover für manche etwas irreführend, sie finden die Figur darauf mittelalterlich. Die Umgebung meiner Helden ist aber nicht mittelalterlich, sie ist ebenso modern wie frühzeitlich. Die Geschichte erzählt, wie sie damit zurecht kommen, wie sie leben, wie sie mit den Anforderungen und Bedrohungen umgehen. Und wie einer von ihnen, Daniel, der „Finder“, der in den leeren Städten nach Überlebenswichtigem für seine Freunde sucht, letztlich herausfindet, was geschehen ist. Mehr zum Hintergrund und zur Entstehung des Buches könnt Ihr hier lesen.

Nach verhaltenem Beginn hat dieses Buch im Laufe des vergangenen Jahres sehr viele Fans gewonnen, so viele, dass wir bald eine zweite Auflage werden drucken müssen. Was mich sehr freut.

Warum ist das ein gutes Geschenk?

Die zahlreichen Leser, die eine Fortsetzung von mir verlangen, die On- und Offlinerezensenten, die es loben (die anderen gibt es auch, aber sie sind in der Minderheit) sind offenbar der Meinung, dies sei ein gutes Buch. Ich will ihnen bestimmt nicht widersprechen. 😉 Und ein gutes Buch ist ein gutes Geschenk. Ich glaube aber auch, dass es sich aufgrund der Thematik gut eignet. Nicht, weil es eine Saisongeschichte wäre, der Roman beginnt im Hochsommer und wir bleiben ziemlich genau ein Jahr bei Daniel und seiner Gruppe. Aber dieses Zurückgeworfensein auf sich selbst, dieser Neuanfang, die Sinnfragen und die Überlebenfragen – das passt alles ganz gut zur Weihnachts- und Jahreswechselzeit, finde ich.

Für wen?

Ich dachte immer, das sei ein Männerbuch. Aber der erste Zuspruch, die positiven Rezis und das alles kam zunächst vor allem von Frauen. Inzwischen hat das Buch aber auch viele männliche Freunde gewonnen, es ist also offenbar eine Unisex-Geschichte, ihr könnt es Euren Freundinnen und Freunden gleichermaßen verehren. Es ist eine wichtige Liebesgeschichte darin und einige harte Kampf- und Actionszenen, ebenso wie sehr ruhige Momente. Das Buch wird Leuten gefallen, die epische Geschichten mögen, auch wenn es nicht zu dick ist (320 Seiten), solchen, die sich gerne mit Was-wäre-wenn-Szenarien befassen und solchen, die Dystopien und Endzeitgeschichten generell mögen.  Und da es – wie alle meine Geschichten – in der Region spielt, in der ich lebe, ist es natürlich auch etwas für Freunde regionaler Literatur. Wer Spaß daran hat, ein menschenleeres Köln, Leverkusen oder Wuppertal zu erkunden wird sich über dieses Buch sicher freuen.

 

Advertisements

Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
Dieser Beitrag wurde unter schreckenberglebt, schreckenbergliest, schreckenbergschreibt, schreckenbergzeigt - Reblogs & Co. abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu The 12 days before Christmas: Tag 4 – Der Finder

  1. Pingback: The 12 days before Christmas: Tag 8 – Die Träumer | schreckenbergschreibt

  2. Pingback: schreckenberglebt: Ein Raum mit vielen Türen und die Liste der Bekenntnisse – Teil 1 | schreckenbergschreibt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s