schreckenbergschreibt: Quarantänegeschichte Nr. 4 – Im Block

Sarahs Lagerfeuer, an dem sie eine ganz vorzügliche Geschichte für die Kinder des Clans erzählt, brennt schon eine Weile.

Ich habe derweil noch an meiner Geschichte gefeilt, was insofern ein wenig witzig ist, als es eine meiner ältesten ist. Ich musste sogar – ähem – in meinem eigenen Wikipediaartikel nachschauen, ob ich sie schon einmal veröffentlicht habe, oder nicht. Habe ich demnach nicht, ich glaube das mal so. 😀

So, jetzt brennt auch das Lagerfeuer für die Großen. Kommt näher, Schwestern und Brüder. Ich möchte Euch eine Geschichte erzählen.

Wie gesagt – „Im Block“ ist uralt. Wie alt genau weiß ich gar nicht mehr, aber sicher nicht jünger als 30 Jahre. In der Zwischenzeit habe ich sie SEHR oft überarbeitet, mehr als jeden anderen Text. Ich habe keine Ahnung, die wievielte Version die heutige ist. Die Fassung, die ich überarbeitet habe ist von 2012, und wenn ich aus einer Kurzgeschichte fast eineinhalb Seiten herauskürze, dann war die Überarbeitung auch bitter nötig. Fassung 2012 war sicher nicht die Beste. Hier ist Fassung 2020:

( Und wie üblich vorweg – Wieder unter der Lizenz Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)*)


Im Block

von Michael Schreckenberg

Wo bin ich?

In meinem Wohnzimmer, ich sitze an dem kleinen Sekretär. Die Nachmittagssonne erhellt den Raum. Der Schnee draußen stellt alles in strahlendes Weiß. Es ist so still.

Aber wo bin ich?

Vorhin lag ich auf dem Sofa. Wieder der selbe Traum. Nun tippe ich diese Worte in meinen Laptop – sicherheitshalber.

Immer derselbe Traum. Und Zhuangzis Geschichte vom Schmetterlingstraum. Vom Mannes, dem träumte, er sei ein Schmetterling, und als er erwachte, wusste er nicht mehr, was richtig war: War er ein Mann der geträumt hatte, ein Schmetterling zu sein? Oder war er ein Schmetterling, der träumte, er sei ein Mann?

Ich wünschte, in meinem Traum ginge es um Schmetterlinge.

Aber es ist besser, ich beginne mit dem, was vorher war. Folgendes ist passiert:

Fährt man die A3 von Köln aus in Richtung Norden, so liegt kurz hinter Leverkusen, im Autobahnkreuz Langenfeld, die Abfahrt nach Langenrath. Wer hier die Autobahn verlässt, erreicht über eine lange Ausfahrt die Landstraße, die rechts nach Langenrath und links nach Langenfeld führt. In Richtung Langenrath säumt erstaunlich dichter Wald die Straße. Südlich der Straße liegt das Further Moor. Der Wald nördlich, links der Straße, heißt „Im Block“ – und er hat einen schlechten Ruf. Ich habe als Kind ganz in der Nähe gewohnt und die Gruselgeschichten selbstverständlich an Freunde weitergegeben (und ein paar selbst dazu erfunden). In Wirklichkeit bin oft und gerne im Block gewesen. Es ist ein lichtreiches Waldstück, dessen Bäume und Blätter in vielen dunklen Farben leuchten. Verlässt man den Weg, findet man schmale, moosige Pfade, kleine Brücken, unvermutete Lichtungen. Es ist still dort, und kühl im Sommer. Bei Dunkelheit und trübem Wetter aber war der Ort nie ganz geheuer – welcher Wald ist das schon. Aber Wesen im Nebel? Menschen die verschwinden? Gruselgeschichten. Dachte ich.

Ich fuhr spätabends von Frankfurt nach Hause. Ich war für eine Recherche, die sich letztlich als überflüssig herausgestellt hatte, dorthin gefahren, und wollte vor Mitternacht zu hause sein. Ein paar Notizen übertragen und dann vor allem schlafen. Ich hatte eben den Rasthof Reusrath passiert, als ich mit einem Mal auf eine Wand aus Nebel zu raste. Ein paar geisterhafte Schleier patrouillierten davor und dann – nichts als dunkles, wattiges Grau, das, so weit meine Scheinwerfer reichten, grünlich leuchtete. Da ich die Nebel, die das Further Moor zu produzieren im Stande ist, kenne, entschloss ich mich, die Autobahn zu verlassen und über Land nach Solingen zu fahren. Aus den vielen möglichen Routen, durch die mein Gedächtnis nun blätterte wählte ich die, die direkt durch Langenrath führen würde. Vielleicht ein Anflug von Nostalgie…

Kaum war ich auf der Landstraße, ließ ich als erstes das Seitenfenster hinunter. Im Wagen war es stickig, denn die Heizung lief seit Frankfurt. Ich stand an der Ampel kurz hinter der Ausfahrt und genoss dieHerbstluft. Auch über der Straße zwischen den Waldstücken lag Nebel, aber nicht so kompakt wie auf der Autobahn, nur Fetzen, die aus der schwarzen Mauer des Waldes flossen. So fuhr ich am Block vorbei.

In diesem Moment geschahen zwei Dinge: Ich sah am Wald, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ein parkendes Auto, dessen Warnblinklicht leuchtete. Gleichzeitig flammte in meinem Wagen die Tankwarnung auf… und ich glaubte zu sehen, wie von der Anzeige, die eben noch 105 verbleibende Kilometer bis zum nächsten Tankstop anzeigte, die Eins verschwand. Das Warnlicht leuchtete und die Tankuhr stand schon auf Null. Vor lauter Verblüffung stieg ich in die Bremse und fuhr rechts an den Straßenrand. Dann starrte ich auf meine verräterischen Armaturen.

Es war nur eine unschöne Verkettung bekannter Marotten meines Wagens. Der Schwimmer im Tank war nicht besonders zuverlässig. Je nachdem, mit welcher Neigung ich den Wagen geparkt hatte, warnte er kilometerlang vor dem baldigen Ende des Benzinvorrats, egal, wie voll der Tank war. Diesmal hatte der Schwimmer mal wohl umgekehrt einen Vorrat gemessen, den ich nicht mehr hatte – und mich erst 200 Kilometer später davon in Kenntnis gesetzt. Und hatte diese Ansammlung von Displays, die sich angeberisch „Bordcomputer“ nannte, nicht die Angewohnheit, hin und wieder Werte anzuzeigen, die vielleicht mit dem Mond zu tun hatten, nicht aber mit den Verhältnissen in meinem Auto? Doch, das kannte ich auch.

Ich sah in den Rückspiegel. Dort hinten, am Rand des Blocks, stand der andere Wagen, warnblinkend, ganz wie ich. Die Tür auf der Fahrerseite schien offen zu stehen. Ich spähte angestrengter in den Spiegel, konnte aber keinen Menschen sehen. Zwischen unseren Fahrzeugen driftete der Nebel und mit einem Mal wurde ich der großen Stille gewahr, die aus den Wäldern zu fließen schien und über mir und ringsumher lastete. Kein Geräusch, kein Wind, kein Knarren, kein Auto, nichts. Ich ließ das Fenster wieder hoch und schaltete Musik ein. Johnny Cash sang viel besser als Neil Diamond darüber, was es bedeutete, ein „Solitary Man“ zu sein. Nicht weit von hier war eine Tankstelle, die ich von früher kannte, dort würde ich meinen Bezinvorrat füllen. Vielleicht war der Fahrer des anderen Wagens ja auch auf dem Weg dorthin. Würde ich unterwegs jemand mit einem Benzinkanister sehen, würde ich ihn mitnehmen. Vielleicht war es ja auch eine Fahrerin.

Der Weg war kurz. Bald fuhr ich hinab in die kleine Senke und trieb dort, mit ein paar letzten, verirrten Nebelfetzchen neben eine der Zapfsäulen an der All-Night-Open-Tankstelle. Die Tankwarnung war wieder erloschen und auch die Eins vor der 05 war zurückgekehrt, aber ich traute dem Frieden nicht mehr.

Nach 40 Litern war der Tank voll – das Benzin hätte noch gut und gerne für 100 bis 150 Kilometer gereicht. Ich betrat den Kassenraum, zückte meine Kreditkarte und nahm mir einen Schokoriegel aus der Auslage. Hinter dem Tresen ignorierte mich eine magazinlesende Teenagerin, deren T-Shirt kryptisch verkündete: „Der Bote lebt.“ Ich legte den Riegel vor ihr ab. Etwas lauter als nötig.

„’n Abend. Nummer Drei.“

Sie schaute auf und sah mich aus trüben Augen an.

„Hm?“

„Nummer Drei. Bitte. Und das hier.“

„Mmmmm…“

Sie nahm die Kreditkarte, schob sie in das Lesegerät und starrte es dann eine Weile leer an. Ich versuchte ein wenig Konversation zu machen und fragte, ob vielleicht jemand mit einem Benzinkanister vorbeigekommen sei.

„Mm-mm…“

Sie starrte weiter auf das Lesegerät. Ich erzählte weiter:

„Da scheint nämlich ein Wagen gestrandet zu sein. Oben am Block. Und ich dachte…“

Bei der Erwähnung des Blocks sah sie von dem Lesegerät auf – und lächelte mich an. So leer, dass ich eine Gänsehaut bekam. Dann begann sie, eine einfache kleine Melodie zu summen und verließ den Raum. Ich sah völlig perplex auf die Tür hinter dem Tresen, durch die sie verschwunden war.

Noch bevor ich mich erholt hatte erschien auf demselben Wege ein dünner Mensch in T-Shirt und Jeans. Ein zauseliger Kinnbart, die wirren grauen Haare und ein herzhaftes Gähnen erweckten den Eindruck eines Mannes, der bis vor wenigen Momenten geschlafen hatte. Dennoch wirkte er weit wacher als das Mädchen.

„Ja?“

„Ich habe getankt.“ Etwas ratlos wies ich auf die Kreditkarte im Lesegerät. „Ihre Mitarbeiterin…“

„Frau.“ Er tippte auf eine Taste am Lesegerät und schob es mir hin. „Meine Frau ist müde. Pin. Mit der grünen Taste bestätigen.“

Ich tippte und bestätigte. „Ich habe Ihre… Frau gefragt ob hier jemand mit einem Benzinkanister…“

„Nein. Meine Frau ist müde.“

„Weil oben am Block…“

Er drückte mir die Quittung in die Hand.

„Gute Nacht.“

Damit drehte er sich um und verschwand wieder durch die Tür, durch die er gekommen war. Ich stand eine Weile da und wartete darauf, dass er zurück kam. Dann nahm ich meinen Schokoriegel und ging zurück zum Wagen. Früher hatte ich die Leute, die hier gearbeitet hatten, gekannt. Allerdings war das mindestens zehn Jahre her.

Der Wagen stand immer noch da. Der Nebel war dichter geworden, dennoch waren die blinkenden Warnlichter deutlich zu erkennen. Kurz bevor ich an den Straßenrand fuhr und anhielt flackerte meine Benzinanzeige wieder – und statt der 758 verbleibenden Kilometer zeigte der „Bordcomputer“ 58.

Die Nacht war erfrischend, aus dem Wald brachte der Nebel einen satten, erdigen Duft. Das sanfte „Bing-Bing-Bing“ mit dem mein Auto mich daran erinnerte, dass ich das Licht noch nicht ausgeschaltet hatte, war ein angenehmer Anker in dem Meer aus Stille, das mich umgab. Ich ließ die Tür offen, als ich zu dem anderen Wagen ging, ich wollte auf die tröstliche Sicherheit, die der Ton mir gab, nicht verzichten.

Es war ein alter Golf, rot, wie ich jetzt im Licht meiner Scheinwerfer sah. Die Fahrertür war immer noch offen, der Schlüssel steckte nicht. Im Innenraum verstreut CDs („Manowar“, „Wizard“, „Iron Maiden“…), auf dem Rücksitz ein halbvoller Bierkasten – Früh-Kölsch –, liebevoll angeschnallt. Allein, der Besitzer von Bier, Musik und Fahrzeug, blieb verschwunden.

Ich wollte schon wieder zu meinem Wagen zurück, als ich das Geräusch hörte. Ich hatte mich so sehr an die Stille ringsum gewöhnt, dass mir jeder Laut außer meinen eigenen Schritten und dem „Bing-Bing-Bing“, das Heimat und Sicherheit bedeutete unnatürlich erschien. Halb vermutend, eine Stimme gehört zu haben, antwortete ich unsicher:

„Hallo!?“

Wieder der Laut, wie eine Antwort. Er klang, bildete ich mir ein, klagend, fordernd. Der Ton kam aus dem Wald, aus dem Block, aber der Nebel verzerrte ihn, es war unmöglich, auf Entfernung oder genaue Richtung zu schließen. Ich ging zurück zu meinem Wagen und holte die Taschenlampe aus dem Handschuhfach.

Als ich die Fahrertür schloss, verstummte der tröstliche Warnton. Auch das Klagen war nicht mehr zu hören. War es ein Ruf gewesen? Ich glaubte mich zu erinnern, dass es ein Hilferuf gewesen war. Ein anderer Teil meines Verstandes sprach von einem undefinierbaren Laut. Und die Stille ringsumher schwieg und wartete. Ich knipste die Lampe an und machte mich auf den Weg in den Wald.

Der Pfad war feucht, aber nicht schlammig. Ich leuchtete links und rechts in die Bäume, aber das bewahrte mich lediglich davor, über Wurzeln und Bodenunebenheiten zu stolpern. Die wattige Wand, die mich nun von allen Seiten umgab, konnte der Strahl nicht durchdringen. Hier und da war ein Baum zu erahnen. Ich war in einem fremden Universum.

„Hallo?!“

Ich rief wieder und wieder, aber die Frau, deren Stimme ich vorhin gehört hatte, antwortete nicht („ein Geräusch“ beharrte etwas in mir „nur ein verzerrtes Geräusch“). Ich fragte mich – erst jetzt – woher sie eigentlich meinen Namen kannte.

Meine Taschenlampe erfasste etwas vor mir im Nebel, eine kleine Gestalt, für einen Moment glaubte ich, ein kleines Mädchen, vielleicht vier Jahre, mit Blumenjeans und rosa T-Shirt zu sehen. Es musste ihr Kindersitz in dem Wagen gewesen sein („Bierkasten!“ schrie diese verwirrende Stimme) und hatte nicht zwischen dem ganzen Robbie Williams- (Manowar!) und Katie Melua-Zeug („Wizard!“) nicht auch eine CD vom Bär-im-Blauen-Haus („bitte… Maiden…“) gelegen? Die Kleine lief tiefer in den Nebel und war schnell verschwunden.

„Hey, warte!!!“

Ich lief , blindlings. Vor meinem geistigen Auge sah ich den Golf an den Straßenrand fahren. Eine junge Frau stieg aus, eine alleinerziehende Mutter vielleicht, befreite ihre Tochter aus dem roten Kindersitz und dann… dann lief die Kleine in den Wald und die Frau hinterher und sie hatten sich verlaufen…

Die Stille war groß. Der Nebel war groß.

Nein! Nur ein ganz kleines Waldstück, ein überschaubares Dreieck, grob begrenzt von der A3, der A 542 und der Bergischen Landstraße. Der Wald war nicht tief, der Wald war nicht geheimnisvoll…

Der Wald war gewaltig. Der Nebel war groß. Die Stille war groß. Und langsam, ganz langsam, begann sich die Stille zu füllen. Mit Lauten. Stimmen. Rufen. Klagen. Weinen. Schreien. Gelächter. Und Gelächter. Und Gelächter. Der Nebel begann zu leben. Schemenhafte Gestalten, Wesen, Menschen. Ich muss vorwärts getaumelt sein, immer weiter, immer den Weg entlang, der meiner Erinnerung nach schon lange aus dem Wald heraus und an einem Feld vorbei hätte führen müssen. Aber es gab kein Feld. Es gab keine Welt mehr. Nur Wald. Und Nebel.

Ich dachte wirr an die Geschichten. Die Verschwundenen. Die wenigen, die wieder aufgetaucht waren. Niemand hatte sie selbst gesehen, aber manche kannten jemanden, der jemanden kannte, dessen Bekannter von jemandem gehört hatte… sie waren ertrunken gewesen. Oder verbrannt. Oder zerschmettert, als seien sie aus großer Höhe gestürzt. Und Manche… Manche…

„Weg!“

Das war echt!

Ich schreckte zusammen und suchte mit der Taschenlampe. Vor mir, direkt in den Grenznebeln der grauen Wand, saß ein Mann. Ein echter Mann, kein Schemen. Er hatte dichtes dunkles Haar und einen Vollbart und er…

Er saß nicht. Er lag auf dem Boden, aber irgendwas in seiner Haltung stimmte absolut nicht und die Nebelwand hinter ihm wurde lebendig. Ganze Schwärme von Schatten die nun alle eine Richtung fanden, sehr schnell, sehr…

„Komm nicht näher! Lauf weg!“

Er drehte sich zu der Wand um und seine Stimme brach als er schrie:

„Nein! Weg! Lauf! Sie… sie… sie…

Ich rannte, immer den Weg entlang, während links und rechts der Nebel lebendig wurde, und die Stille zu summen begann und die Bäume mit tiefen, tonlosen Stimmen sangen. Ich rannte und rannte und…

…trat aus dem Wald, an genau derselben Stelle, an der ich ihn betreten hatte. Der Nebel war dicht. Die Stille war still. Ich lief an dem Golf vorbei, vermied jeden Blick auf den Bierkasten (Kindersitz) auf der Rückbank, stieg in mein Auto und fuhr nach Hause.

Ende der Geschichte.

Nein, nicht ganz das Ende der Geschichte. Als ich zu Hause ankam sah ich, dass meine Hose und meine Jacke ganz dreckig und staubig waren. In meinen Haaren waren Tannennadeln. Und es war so still.

Es ist immer so still. Ich mag den Fernseher nicht anmachen. Ich mag auch die Zeitung nicht hineinholen.Ich mag auch niemanden anrufen. Und ich könnte jetzt unten links auf dem Bildschirm sehen, wie viel Uhr es ist. Und welches Datum wir haben. Aber das möchte ich gar nicht. Ich habe ein Buch davor gelegt. Es stört beim Schreiben, aber nicht sehr.

Ich bin müde. Ich werde gleich ein wenig schlafen. Ich werde dann wieder träumen. Nicht von Schmetterlingen, leider.

Es ist immer so still hier.

Komisch ist, was der Mann mit dem Bart noch gerufen hat. Als er versuchte, mich zu retten. Ich werde ein wenig darüber nachdenken, bevor ich einschlafe. Er rief:

„Weg! Lauf! Sie… sie… sie sind noch da! SIE SIND ALLE NOCH DA!“

ENDE



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Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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