schreckenbergschreibt: Das waren die Quarantänegeschichten

Gestern haben Sarah und ich unsere letzten Quarantänegschichten erzählt, die Feuer gelöscht, die Asche weggeputzt und die Quarantänehöhle verlassen, in der Hoffnung, nicht so bald wieder zurückkehren zu müssen. Wir werden Euch weiter unsere Geschichten erzählen, ob in Prosa- (Ich versuche gerade, Sarah davon zu überzeugen, dass sie einen Roman schreiben soll. Ich kenne ein paar ihrer Ideen, die sich wunderbar dafür eignen und nach 77 Quarantänegeschichten seid Ihr wahrscheinlich mit mir der Meinung, dass es eine verdamtte Sünde ist, ihr erzählerisches Talent nur in Regieanweisungen zu fassen.) oder Drehbuchform, aber die Aufgabe, Euch durch die Kontaktsperre während der Pandemie zu helfen, betrachten wir erstmal als erfüllt. Ich hoffe, Ihr hattet ebensoviel Freude daran wie wir.

Falls Ihr noch einmal die eine oder andere Geschichte nachlesen möchtet, oder falls Ihr gerade erst in die Höhle kommt und Euch wundert, wo alles ist, hier noch einmal ein Überblick über alle Quarantänegeschichten:

Ich habe mit 22 Kurzgeschichten begonnen:

01.) Das Fenster im Turm – eine Mysterygeschichte, die mir selbst etwas rätselhaft ist.

02.) Schneesturm – eine Art Kurzkrimi, meine erste veröffentlichte Kurzgeschichte.

03.) Die Wahrheit über den König – meine einzige veröffentlichte Fantasygeschichte.

04.) Im Block – eine alte Horror*geschichte, wahrscheinlich von meinen Geschichten die, von der die meisten Versionen existieren.

05.) Die Schweine von Wiehl – Krimi goes Mystery und, so sagt man mir, eine für mich sehr typische Geschichte: Der Protagonist muss eine Bande von Idioten handhaben.

06.) Die Sturmglocke – Teil 1 – eine lange Horrorgeschichte, erzählt in drei Teilen.

Teil 2

Teil 3

07.) No Booze in the North – autobiographisch und heiter. Muss auch mal sein. 😀

08.) BÄM! – Kurzkrimi und ein Experiment mit der Erzählweise.

09.) Das Kräuterweiblein – Giftmischerinnenkrimi, inspiriert von Klaudia Blasl.

10.) Kreativität – nochmal autobiographisch, nicht ganz so lustig, diesmal.

11.) Saison ist doch immer – eine Sommergeschichte. Straight Horror.

12.) Eukalyptusbonbon – etwas schräger Krimi, mit einem von Sean Hussman geliehenen Schimpansen.

13.) Der Schwarze – meine älteste Kurzgeschichte, als Westerwaldkrimi aufgearbeitet.

14.) Urknall – gaaanz manchmal schreibe ich auch Science Fiction. 😉

15.) 8 Stunden, 11 Minuten, 42 Sekunden – auch SciFi? Oder so etwas Ähnliches?

16.) Weihnachtsbesuch – Ein weihnachtlicher Ausflug in die Welt meines Romans „Der wandernde Krieg – Sergej“.

17.) Warum der See dunkel ist – Reise ins düstere Innenleben eines Mörders.

18.) Unser Haus – sehr alte Horror(?)geschichte, noch ziemlich im Urzustand. So habe ich vor 35 Jahren geschrieben.

19.) Vasilisa – für mich meine belastendste Geschichte. Nichts für Kinder.

20.) Hallo Taxi! -Spielerei mit einem vorgegebenen Thema. Mystery? Ich weiß es nicht genau, jedenfalls eine ziemlich leichtherzige Geschichte. Finde ich.

21.) Puppenbrunnen – Wenn andere einen hübschen Brunnen sehen, dann denken sie… Keine Ahnung. Ich denke dann sowas. 😀

22.) Tausch – Und zuletzt noch einmal eine Geschichte, die einen Blick auf den Anfang meiner (niedergeschriebenen) Geschichtenerzählerei erlaubt. Ca. 30 – 35 Jahre alt.

Sarah hat zunächst Geschichten für Kinder erzählt. Zunächst die vom Pirat der in all sieben Weltmeere pinkeln wollte:


Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10
Teil 11
Teil 12

Diese Geschichte gibt es übrigens auch als Hörbuch, gelesen von der vortrefflichen Franziska Singer, Musik von Jürgen Geißelbrecht.

Dann erzählte sie uns – und eben besonders den Kindern – vom Dunkeln Fürst und dem Fräulein Niedermaier

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10
Teil 11
Teil 12
Teil 13
Teil 14
Teil 15
Teil 16
Teil 17
Teil 18
Teil 19
Teil 20
Teil 21
Teil 22

Ich habe, nachdem mir die Kurzgeschichten ausgegangen waren, zunächst einen Auszug aus einem unveröffentlichten Roman erzählt:

Der Sänger und der Puppenspieler

Nachdem Sarah mit ihren längeren Erzählungen fertig war, hat sie aus zweien ihrer Adventskalender erzählt. Wer zu den außerordentlich privilegierten gehört, die sie bekommen, freut sich jedes Jahr darauf – nicht nur, weil sie ungeheuer witzig, einfallsreich und originell sind, sondern weil Sarah uns damit jedes Mal einen winzigen Blick auf ihr ungeheuer kraftvolles und poetisches Erzähltalent erlaubt. Ich kann das beurteilen, weil wir uns seit 17 Jahren unsere Geschichten und Erzählungen zeigen. Und ich IMMER SCHON gesagt habe… siehe oben, „Roman“. Zunächst las sie aus dem

Lexikon der absonderlichen Arten

und dann aus dem Katalog des

Museums essentieller Artefakte

(Bei beiden müsst Ihr Euch ein wenig durchklicken, es gibt keine praktische Gesamtübersicht. Glaubt mir, es lohnt sich.)

Ich habe, mangels weiterer Kurzgeschichten, einen meiner Romane als Fortsetzungsgeschichte erzählt – Der Ruf:

Der Ruf – Teil 1, Hintergrund, Rechte

Der Ruf – Teil 2 Der Ruf – Teil 3 Der Ruf – Teil 4 Der Ruf – Teil 5

Der Ruf – Teil 6 Der Ruf – Teil 7 Der Ruf – Teil 8 Der Ruf – Teil 9

Der Ruf – Teil 10 (mit Gewinnspiel)

Der Ruf – Teil 11 Der Ruf – Teil 12 Der Ruf – Teil 13 Der Ruf – Teil 14

Der Ruf – Teil 15 Der Ruf – Teil 16 Der Ruf – Teil 17 Der Ruf – Teil 18

Der Ruf – Teil 19 Der Ruf – Teil 20 Der Ruf – Teil 21 Der Ruf – Teil 22

Der Ruf – Teil 23 Der Ruf – Teil 24 Der Ruf – Teil 25 Der Ruf – Teil 26

Der Ruf -Teil 27 Triggerwarnung: Suizid

Der Ruf – Teil 28 Der Ruf – Teil 29 Der Ruf – Teil 30 Der Ruf – Teil 31

Der Ruf – Teil 32 Der Ruf – Teil 33 Der Ruf – Teil 34 Der Ruf – Teil 35

Der Ruf – Teil 36 Der Ruf – Teil 37 Der Ruf – Teil 38 Der Ruf – Teil 39

Der Ruf – Teil 40 Der Ruf – Teil 41 Der Ruf, Teil 42 Der Ruf – Teil 43

Der Ruf – Teil 44 Der Ruf – Teil 45 Der Ruf – Teil 46 Der Ruf – Teil 47

Der Ruf – Teil 48 Der Ruf – Teil 49 Der Ruf – Teil 50 Der Ruf – Teil 51

Der Ruf – Teil 52 und Ende

Das Gewinnspiel aus Teil 10 ist hiermit beendet, Siegerin (als einzige Teilnehmerin 😀 ) iiiiiiist:

FLOCKE!

Danke, dass Du uns die ganze Zeit begleitet und fleißig kommentiert hast. Sag mir bitte, welchen meiner Romane Du haben möchtest und wohin ich ihn schicken soll. Schreib mir am besten eine E-Mail an die alte aol-Adresse, bitte nicht an die im Impressum. Oder eine PN bei Facebook. 😉

Die Auflösung: Flocke hat in ihrem Kommentar zu Teil 10 schon alle bis auf eine Figur benannt: Daniel, Esther und Reaper (es könnte auch Grim sein, beide sind schwarz, aber Reaper war gemeint) aus Der Finder und Sergej aus Der Wandernde Krieg – Sergej. Die dritte Person ist ebenfalls eine Figur, die namentlich genannt bisher nur im Wandernden Krieg vorkommt. Dort nennt er sich „Duncan McPhail“ und ist ein Freund von Sergej.

Noch einmal vielen Dank an Dich, Sarah, für dieses schöne gemeinsame Projekt und an Euch alle, die Ihr dabei wart. Hier geht es dann bald weiter mit dem üblichen Zeug: Schriftstellerei, Filme, Leben und der ganze Rest. 😉

Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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3 Antworten zu schreckenbergschreibt: Das waren die Quarantänegeschichten

  1. Flocke schreibt:

    Vielen Dank für die Prämierung, muss mal schauen, ob ich noch eine E-Mail von dir finde… Facebook hab ich jedenfalls nicht. Und, glaub es oder nicht, Duncan war meine fünfte Vermutung, allerdings war er im Buch so anders beschrieben und gleichzeitig war es irgendwie so offensichtlich, dass ich mir dann doch zu unsicher war, blamieren will sich Frau ja auch nicht mehr als unbedingt nötig. 😇

    Ich bin ein bisschen traurig, dass das Feuer jetzt aus ist, aber es ist auch langsam wieder an der Zeit rauszugehen und über seine Mitmenschen abzulästern.

    Schöne Zeit weiterhin und liebe Grüße,
    Flocke

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  2. Flocke schreibt:

    P.S. E-Mail ist unterwegs, eventuell Spam-Ordner prüfen… 🙂

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