schreckenbergschreibt: Quarantänegeschichte Nr. 50 – Der Ruf, Teil 25

DOPPELJUBILÄUM! Die silberne Ruf-Episode und die goldene Quarantänegeschichte! TUSCH!

Und großen Dank an Euch alle, die ihr hier mitlest.

Und damit machen wir auch gleich weiter. Wer gut aufgepasst hat, weiß, dass das aktuelle Kapitel „Bruchpunkte“ heißt. Heute erzähle ich Euch von einem dieser Punkte:

Der Ruf – Teil 1, Hintergrund, Rechte

Der Ruf – Teil 2 Der Ruf – Teil 3 Der Ruf – Teil 4 Der Ruf – Teil 5

Der Ruf – Teil 6 Der Ruf – Teil 7 Der Ruf – Teil 8 Der Ruf – Teil 9

Der Ruf – Teil 10 (mit Gewinnspiel)

Der Ruf – Teil 11 Der Ruf – Teil 12 Der Ruf – Teil 13 Der Ruf – Teil 14

Der Ruf – Teil 15 Der Ruf – Teil 16 Der Ruf – Teil 17 Der Ruf – Teil 18

Der Ruf – Teil 19 Der Ruf – Teil 20 Der Ruf – Teil 21 Der Ruf – Teil 22

Der Ruf – Teil 23 Der Ruf – Teil 24


Der Ruf – Teil 25

In der Sauna, gegen 17 Uhr

„Oooooh – Scheiße.“ Sascha hatte sich aufgesetzt und rieb sich den Kopf. „was ist nur mit meinem Schädel los? Scheiße – mir ist so schlecht…“

Chris und Simon fuhren von der Saunabank hoch, auf der sie gesessen hatten und eilten in den Duschraum. Sascha saß dort, an die Wand gelehnt und stöhnte. Sie hockten sich neben ihn.

„Wie geht es Dir?“, fragte Chris atemlos. „Hast Du Schmerzen?“

„Und wie.“ Sascha lachte trocken und hustete. „Scheiße, mein Kopf dröhnt. Und pocht. Und mir ist schwindelig.“

„Kein Wunder“, sagte Simon, gleichzeitig besorgt und erleichtert darüber, dass Sascha wieder ansprechbar war. „Du hast ganz schön was abgekriegt. Ich meine…“

Sascha sah ihn irritiert an. „Abgekriegt? Na, ich habe viel zu viel gesoffen, oder? Viel zuviel. Mist – ich hab ‘nen totalen Blackout. Und ich habe eine Scheiße geträumt – irgendwas mit Insekten…“

Chris und Simon sahen sich unbehaglich an.

„Sascha“, begann Chris vorsichtig, „das war kein Traum. Das…“

„Quatsch. Natürlich war das ein Traum, Du weißt ja gar nicht, worum es geht.“

„Es geht um die Insekten“, entgegnete sie. „Viele davon. Sie haben uns überfallen, und dann…“

Er sah sie interessiert an. „Dann hast Du das selbe geträumt? So ein Zufall.“ Er lachte leer. „Komischer Zufall.“

„Chris hat recht“, schaltete sich Simon ein. „Es ist wirklich passiert, Sascha. Wir sind hier eingeschlossen. Wir müssen überlegen, wie wir durchkommen.“

Sascha sah misstrauisch von Simon und Chris und zurück. „Versucht nicht, mich zu verarschen“, sagte er brüsk. „Was meinst Du mit ‚eingeschlossen‘?“

„Sie haben uns hier rein gejagt.“ Chris legte ihm eine Hand auf die Schulter und sah ihn an. „Das weißt Du doch bestimmt noch. Sie haben Dich gestochen, Dein ganzer Kopf war voll. Simon hat sie mit der Brause runter gespült. Deshalb die Schmerzen.“

Sascha nahm vorsichtig ihre Hand am Gelenk, hob sie von seiner Schulter und rückte ein Stück von ihr ab.

„Was soll das, Chris? Ich habe zuviel getrunken und das…“ Seine Augen wurden eng. „Oder hast Du was in die Getränke gemischt?“ Er sah sich um. „Wo sind eigentlich die anderen?“

„Sascha“, Simon wurde ärgerlich. „Schau doch bitte aus dem Fenster und überzeuge Dich selbst.“

Sascha schien ihn zu überhören. Er fixierte Chris. „Wo sind die anderen, Chris? Warum sind sie nicht hier, bei uns?“ Sie sah sich verwirrt und hilfesuchend nach Simon um.

„Wir sind hier in der Sauna“, sagte der betont deutlich. „Sascha – schau doch jetzt bitte mal aus dem Fenster, dann…“

Sascha wandte ihm langsam und nachdenklich den Kopf zu. „In der Sauna, stimmt. Warum nur wir drei? Was habt Ihr mit den anderen gemacht?“

„Sie sind im Haus“, sagte Chris. „Im Haus, oder… oder tot..“

„Ha!“, rief Sascha triumphierend und zeigte auf Chris. „Da haben wir’s!“

„Haben was?“, fragte Simon

„Ihr habt Euch verraten!“ Saschas Augen leuchteten in ungesundem Triumph. „Sie hat gesagt, dass sie tot sind. Stellt sich die Frage: Wie sind sie gestorben?“

„Es waren die Insekten“, schrie Chris, den Tränen nah. „Wespen! Bienen! Hornissen! Ameisen!“

Sascha lachte auf. „Du meinst doch nicht, dass ich das glaube?“

„Du hast sie doch selbst erlebt“, sagte Simon bemüht ruhig. „Das hast Du doch selbst gesagt. Dein Traum…“

Sascha fixierte ihn angriffslustig. „Schlau“, sagte er leise. „Sehr schlau.“

„Sascha, bitte“, Chris legte vorsichtig eine Hand auf seinen Arm, „guck mal aus dem Fenster, und dann…“

Er fegte ihre Hand weg. „Fass mich nicht an. Hast Du das bei den anderen auch versucht?“

„Schau! Aus! Dem! Verdammten! Fenster!“, brüllte Simon.

Sascha sah ihn an und lächelte. „Das werde ich nicht tun.“

„Und warum nicht, bitte?“

„Das wollt Ihr doch nur!“

„Oh mein Gott“, Simon sah Chris verzweifelt an, sie schüttelte den Kopf, ebenso entsetzt wie er.

„Ich werde Euch sagen, was ich tun werde“, erklärte Sascha.

Chris seufzte. „Und das wäre?“

„Ich werde jetzt durch diese Tür da gehen, und wenn…“

„Das wirst Du nicht“, sagte Simon ruhig.

„Ach. Und warum nicht?“

„Weil da draußen eine Masse mordlustiger Biester nur darauf wartet, uns alle abzuschlachten, sobald diese Tür aufgeht.“

Sascha sah ihn an und lächelte nachsichtig. „Du bist verrückt.“

Simon lachte grimmig. „Wir werden sehen.“

Sascha stand auf und machte Anstalten zur Tür zu gehen. Simon packte ihn an Arm und Schulter und riss ihn herum.

„Sascha, verd… Aua!“

Sascha hatte ihn in die Hand gebissen und holte zu einem Schwinger aus, dem Simon mühelos auswich. Er tauchte unter einem weiteren Schlag weg, schlug dann selbst hart zu und traf Sascha am Kiefer. Der taumelte rückwärts, fiel auf den Hosenboden, hielt sich den schmerzenden Knochen und sah Simon anklagend an.

„Du hast mir weh getan!“

Simon packte Sascha und schleifte ihn zum Fenster.

„Sieh da raus!“, brüllte er mit der Wut der Verzweiflung. „Überzeug‘ Dich selbst, verdammt nochmal!“

„Nein!“, schrie Sascha und kniff die Augen zu. „Nein! Nein! Hilfe! Hilfe!“ Er zappelte und strampelte, entwand sich Simons Griff, wirbelte herum, öffnete die Augen und strebte wieder in Richtung Tür. „Hilfe!“

Chris warf sich ihm in den Weg, er prallte auf sie, sie fielen zu Boden. „Weg!“, schrie er und schlug auf sie ein, während er versuchte, wieder aufzustehen. „Schlampe! Mörderin! Hilfe!“

Er hatte sich fast wieder aufgerappelt, als Simon heran war. Er packte Sascha am Kragen, zog ihn herum und schlug ihn zweimal hart. Wieder ging Sascha zu Boden, doch er war immer noch bei Bewusstsein. Chris stürzte hinzu, Simon sah, dass sie aus der Nase blutete. Er wollte sich gerade wieder auf Sascha stürzen, als Chris das Eisspray vom Boden aufhob und es dem immer noch Sitzenden von hinten an den Kopf sprühte. Für einen Moment sah er Simon an wie ein gequältes Kind. „Aua“, sagte er leise und Tränen traten in seine Augen. „Aua…“ Dann sprühte Christ erneut und die Kälte tat ihre Wirkung, er wurde ohnmächtig und fiel vornüber. Chris warf das Eisspray mit einer Geste höchsten Abscheus von sich und sah verzweifelt auf Sascha hinunter. Simon ging zu ihr.

„Alles in Ordnung mir Dir?“, fragte er leise.

„Ja. Weiß nicht. Meine Nase schwillt zu. Und er hat mich hier geschlagen“, sie rieb über ihr rechtes Jochbein. „Das wollte ich nicht, Simon. Ich wollte ihm nicht… ich wollte das nicht.“

„Du hast super reagiert, Chris. Du hast uns gerettet. Du hast ihn gerettet.“

Sie seufzte tief. „Was machen wir denn jetzt?“

Simon sah unschlüssig auf den Bewusstlosen. „Wir werden ihn wohl fesseln müssen. Wenn er wieder aufwacht…“

Chris nickte bitter. „Ja, das werden wir wohl.“ Sie seufzte wieder. „Verdammte Scheiße.“

Im Haus, gegen 17.10 Uhr

„Seid mal ruhig. Ich glaube, ich habe was gehört!“ Maike stand wieder am Fenster, die Hose, die sie im Bad zerrissen hatte, hatte sie inzwischen durch eine Jeans aus ihrem Rucksack ersetzt. Die anderen saßen immer noch um den Tisch, mit Ausnahme von Sabine, und planten Justus‘ und Markus‘ Expedition in den Garten. Jetzt aber wandten sich alle Gesichter Maike zu.

„Was gehört?“ fragte Britt.

„Stimmen. Sie müssen laut gewesen sein, wenn ich sie hier drin hören konnte. Ich glaube, da ruft jemand um Hilfe.“

Die anderen kamen zur Terrassentür. Da war es wieder, und diesmal konnten sie es alle hören. Sie lauschten, bis der letzte Laut lange verklungen war.

„Von wo kam das?“, fragte Philip. „Meint Ihr, das war hier im Garten?“

„Ganz sicher“, sagte Britt. „Ganz sicher im Garten. Die Sauna oder der Schuppen, würde ich sagen.“

„Eher die Sauna“, überlegte Justus. „Die ist ziemlich sicher, glaube ich.“

„Was meint Ihr, wer es war?“, fragte Britt.

Sie sahen sich ratlos an. „Keine Ahnung,“ meinte Bastian schließlich. „Konnte ich nicht erkennen. Ein Mann, oder? Hörte sich ziemlich hysterisch an, oder? Habt Ihr ihn verstanden?“

„Er hat um Hilfe gerufen,“, sagte Philip unbehaglich, „das war klar.“

„Ihr meint…“, sagte Maike, „Ihr meint die Viecher haben gerade…“

„Warum sonst sollte jemand um Hilfe rufen?“, sagte Justus düster.

„Sie könnten es einfach auf gut Glück machen“, schlug Maike vor. „Vielleicht hoffen sie, dass jemand vorbei kommt und ihnen hilft.“

„Das ist keine gute Idee“, sagte Bastian entsetzt. „Stellt Euch mal vor, die locken durch ihr Geschrei jemanden an, einen Spaziergänger oder so, und der kommt hier in den Garten.“

Britt ließ einen langen Blick über die Terrasse schweifen. „Du hast recht“, sagte sie schließlich. „Sofern es da draußen überhaupt noch Spaziergänger gibt.“

Die anderen sahen sie verständnislos an, nur Markus nickte.

„Wie meinst Du das?“, fragte Maike.

„Na ja,“ sie grinste bitter. „Habt Ihr Euch noch nicht überlegt, was ist, wenn das nicht nur hier passiert ist, sondern überall in der Gegend? Oder, was weiß ich, in ganz Europa oder so? Die Frage ist: Gibt es da draußen noch Menschen, die uns eventuell helfen können?“

Bastian überlegte einen Moment. „Warum nicht? Dass die Viecher hier durchgedreht sind, heißt doch nicht, dass sie überall durchgedreht sind.“

„Nein“, sagte Britt, „es heißt aber auch nicht, dass sie anderswo nicht durchgedreht sind. Wie gesagt – ist nur so ‘ne Idee.“

„Und was machen wir jetzt mit denen in der Sauna?“, fragte Maike.

„Vielleicht sollten wir auch rufen“, schlug Britt vor.

Sie riefen fast zehn Minuten lang, riefen gegen die Fenster und die Terrassentür, riefen ihre Namen, riefen Fragen oder einfach nur „Hallo“, lauschten zwischendurch immer wieder, doch sie erhielten keine Antwort. Als sie keine Hoffnung mehr auf Antwort hatten, setzte sich Justus seufzend wieder an den Tisch.

„Lasst uns weiter unseren Ausflug planen. Falls da draußen noch jemand ist, werden Markus und ich es so oder so herausfinden.“

Die anderen murmelten Zustimmung. Maike legte Britt eine Hand auf die Schulter. „Könntest Du nochmal für mich die Wache übernehmen?“, fragte sie. „Ich bin so müde, ich glaube, ich lege mich ein bisschen zu Sabine ins Schlafzimmer.“

„Klar.“ Britt lächelte. „Wir hatten alle ‘ne kurze Nacht. Geh nur. Und schlaf gut.“

FORTSETZUNG FOLGT

Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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