schreckenbergschreibt: Quarantänegeschichte Nr. 62 – Der Ruf, Teil 37

Schön, dass Ihr wieder da seid, ich erzähle Euch eine Geschichte. 🙂 Dass „Der Ruf“ der alten Horrorregel folgt, nach der Sex mit dem Tode bestraft wird, haben wir ja schon erlebt. Nun… es ist eben eine traditionelle Horrorgeschichte. Und da breche ich nicht mit Traditionen.

In diesem Kapitel kommt ein wenig Deutsch aus der frühen Neuzeit vor, und obwohl uns allen doch deucht, wir wüsseten gar sehr, wie man also gesprochen habe, wollte ich es doch lieber richtig machen und habe eine Expertin gefragt: Danke, Cornelia Frettlöhr, für die Texte aus „Wege und Tore“. ❤ Die sind übrigens, so meine Expertin, immer noch nicht ganz authentisch, sie musste Konzessionen zugunsten der Lesbarkeit machen:

Der Ruf – Teil 1, Hintergrund, Rechte

Der Ruf – Teil 2 Der Ruf – Teil 3 Der Ruf – Teil 4 Der Ruf – Teil 5

Der Ruf – Teil 6 Der Ruf – Teil 7 Der Ruf – Teil 8 Der Ruf – Teil 9

Der Ruf – Teil 10 (mit Gewinnspiel)

Der Ruf – Teil 11 Der Ruf – Teil 12 Der Ruf – Teil 13 Der Ruf – Teil 14

Der Ruf – Teil 15 Der Ruf – Teil 16 Der Ruf – Teil 17 Der Ruf – Teil 18

Der Ruf – Teil 19 Der Ruf – Teil 20 Der Ruf – Teil 21 Der Ruf – Teil 22

Der Ruf – Teil 23 Der Ruf – Teil 24 Der Ruf – Teil 25 Der Ruf – Teil 26

Der Ruf -Teil 27 Triggerwarnung: Suizid

Der Ruf – Teil 28 Der Ruf – Teil 29 Der Ruf – Teil 30 Der Ruf – Teil 31

Der Ruf – Teil 32 Der Ruf – Teil 33 Der Ruf – Teil 34 Der Ruf – Teil 35

Der Ruf – Teil 36


Der Ruf – Teil 37

Im Haus, gegen 2.30 Uhr

Philip saß auf dem Sofa und starrte in die Dunkelheit. Britt, die eingeschlafen war nachdem sie ihn geweckt und getröstet hatte, lag bei ihm, die Beine auf seinen, ruhig atmend. Philip bewunderte und beneidete sie. Ihm hatten die zwei Stunden Schlaf wenig Ruhe gebracht, er fühlte sich zerschlagener als um Mitternacht, völlig verschwitzt, sein Nacken schmerzte und dieser seltsame Traum, an den er sich kaum erinnern konnte geisterte in seinem Kopf herum. Irgend etwas Wichtiges war in dem Traum gewesen…

Er erinnerte sich nicht. Tanja war in dem Traum vorgekommen, Stephan und Britt. Flackerndes Licht. Er grübelte, kam zu keinem Ergebnis und gab es schließlich auf. Es würde schon wiederkommen, wenn es wirklich wichtig war.

Philip versuchte, zur Ruhe zu kommen, sich auf einen Punkt im Raum zu konzentrieren, seine Gedanken zu sammeln und auf eine ruhige Bahn zu bringen, es gelang ihm nicht. Jeder seiner Sinne wühlte ihn auf, seine Hände streichelten Britts bloße Beine und er fühlte den vielleicht nicht besonders angemessenen, dafür aber umso stärkeren Wunsch, mit ihr zu schlafen. Aber wenn seine Gedanken zu lange bei ihr blieben, dann kam die Angst.

Sein Gehör war durch die lange Stille geschärft, er hörte jeden Atemzug seiner schlafenden Mitgefangenen, das Ticken der Uhr über dem Bücherbord und er zuckte zusammen, wenn einer ihren kleinen Belagerer draußen, durch die Dunkelheit missgeleitet, gegen die Terrassenscheibe klatschte. Die Nacht war hell und sternenklar, doch das silberblaue Licht, das von draußen hereinfiel, machte die Dunkelheit nur noch schrecklicher. Denn überall breiteten sich Schatten aus und Formen aus dichter Schwärze, die lebendig zu sein schienen. Anstatt Ruhe in der Stille zu finden, reizten die langsamen Lichter und Geräusche der Nacht seine Nerven auf Äußerste.

Am schlimmsten aber waren der Geruch und der dicke, abgestandene Geschmack in der Luft. Die Beschaffenheit des Hauses und der Fenster hatten sie vor der Hitze des Tages etwas geschützt. Aber dennoch war das hier ein eher kleiner, geschlossener Raum, in dem sie seit dem Morgen atmeten und schwitzten – ganz abgesehen davon, dass Ihnen seit dem Nachmittag der Weg zur Toilette versperrt war. Philip war ganz dankbar dafür, dass er sich langsam daran hatte gewöhnen können. Würde er jetzt von draußen ins Wohnzimmer kommen, es müsste höllisch sein. Wenn er sich damit zu sehr beschäftigte, dann würde er vermutlich rasende Kopfschmerzen bekommen. Also besser nicht.

Philip seufzte und gab es auf. Andere mochten das Zeug haben, in sich zu ruhen und daraus Kraft zu schöpfen, er nicht. Sein Blick wanderte rastlos durch das verdämmerte Zimmer und blieb schließlich an dem Buch hängen, das bei der Terrassentür auf dem Boden lag. Das Buch, für das Justus gestorben war. Das Buch, das Christoph mitgebracht hatte. Das Buch mit dem alles begonnen hatte.

Er bettete Britts Beine vorsichtig auf das Sofa und küsste ihre Oberschenkel, Schienbeine und Fesseln. Sie kicherte im Schlaf und murmelte etwas Unverständliches. Es klang fröhlich. Philip wünschte ihr von Herzen schöne Träume und drückte sich zwischen dem Sofa und Maike durch, die auf dem Boden lag. Sie atmete ruhig, mit jedem Ausatmen ließ sie ein kleines Seufzen hören. Bastian schnarchte gleichmäßig und leise. Philip stand eine Weile neben dem Fenster und betrachtete sie. Wie Britt dort lag, leise lächelnd. In ihrem Traumland gab es offenbar keine Geister toter Freunde und es war dort schöner als hier. Gut. Tiefe Zärtlichkeit überflutete ihn und der brennende Wunsch, sie hier raus zubringen, in Sicherheit, an einen Ort, wo es schön war. An einen Ort vorgestern.

Maike und Bastian. Wie tapfer war Maike gewesen, wie umsichtig und wertvoll für ihr aller Überleben, klug und zupackend. Was Bastian betraf – er hatte versucht, zu helfen und seinen Teil zum Überleben beizutragen. Das war mehr, als man von Sabine zum Beispiel behaupten konnte. Er verdiente ebenso viel Hochachtung, wie die beiden Frauen, die noch lebten und die beiden toten Männer da draußen.

Philip lächelte den Schlafenden zu und fühlte zum ersten Mal so etwas wie Geborgenheit in diesem stinkenden Gefängnis. Vielleicht war es doch nicht so aussichtslos. Er ließ sich neben dem Buch auf die Knie nieder, hob es auf und betrachtete das Deckblatt.

Wege vnd Toire“ stand dort „Dis ist di dritte Abschrifft des Werckes, das der groisze vnd darin sehr gepildete Ervorscher vnd Magister geheymer Wissenschavten, Darius von Delft, mit eygener Handt verfasst hat. Der Anungslose sej jetzo gewarnt, es nimals tzu lesen noch tzu verwenden.“

Philip lächelte grimmig. Wahrhaftig, eine sehr richtige Warnung. Schade, dass Christoph sie nicht beachtet hatte. Schade, dass keiner von ihnen sie gelesen hatte. Er selbst hatte das Buch in der Hand gehabt, vorgestern, in einem anderen Universum. Christoph hatte gesagt, sie sollten es begrüßen. Philip war das albern vorgekommen, er hatte sich darüber lustig gemacht. „Hallo Buch…“ Er lachte bellend.

Nun hatte er es wieder in der Hand, ein kleines, nicht sehr dickes Buch, der hintere Buchdeckel fühlte sich speckig und abgegriffen an, die Seiten waren steif. Er blätterte es durch, es war unregelmäßig gedruckt, verschiedene Vorbesitzer hatten handschriftliche Anmerkungen an den Rand und zwischen die Zeilen geschrieben, die meisten davon verblasst und unleserlich. Zwei Illustrationstafeln zeigten altertümliche Stiche, die erste einen Kreis von Skeletten, von denen jedes ein Schwert hielt, mit dem es das vor ihm gehende durchbohrte. Die zweite zeigte einen nackten Mann, dem Titel nach „Der Neue Mann“. Etwas an der Figur kam Philip seltsam vor und erst auf den zweiten Blick fiel es ihm auf: Der Neue Mann hatte nicht nur eine Glatze, er war gänzlich haarlos. Ebenso fehlten ihm Brustwarzen, Nabel und Hoden. Das Buch enthielt noch weitere Illustrationen, doch waren diese nachträglich an den Rand gekritzelt worden und schwer zu erkennen. Philip erkannte Schachfiguren, Sternbilder, eine Blume mit einem klagenden Gesicht und viele andere, beunruhigende Bilder, die ihm alle keinen Anhalt gaben, wo er eine Lösung für ihr Dilemma finden könnte. Er seufzte. Würde er es also doch von Beginn an lesen müssen. Kein angenehmer Gedanke. Philip fröstelte. Die Gesichter seiner Freunde im Kerzenlicht, Christoph, der Litaneien in diesem Latein herunterbetete, das bald kaum noch nach Latein klang…

Er klappte das Buch zu, ging zurück zum Sofa und setzte sich. Er hob Britts Beine sehr vorsichtig und legte sie wieder auf seine.

„Wassis?“, murmelte sie.

„Nichts. Alles in Ordnung. Schlaf einfach weiter.“

Sie sah ihn aus halb geschlossenen, dicken Augen an.

„Sie kommnich rein, oder? Philip? Sie kommdoch nich rein?“

„Nein. Schlaf weiter. Ich passe auf.“

Sie nickte, offenbar zufrieden. „Gut. Habdichlieb.“

Britt ließ sich zurück auf das Sofa fallen und schlief augenblicklich wieder. Philip betrachtete sie noch eine Weile, dann wandte er seine Aufmerksamkeit wieder dem Buch zu, öffnete es und begann zu lesen.

Es war kein Buch, wie ihm jemals zuvor eines begegnet war. Es hatte ein Thema, „Wege und Tore“ eben und der Autor, der sich Darius von Delft nannte und – laut einer Randnotiz – im 16. und 17. Jahrhundert gelebt hatte, hatte offenbar so etwas wie einen wissenschaftlichen Anspruch gehabt. Aber das ganze Werk schien eher eine wirre Sammlung kurzer Texte zu sein, mehr wie ein gedrucktes Notizbuch, als wie eine zusammenhängende Abhandlung. Ein Gedicht oder Lied folgte auf etwas, das sich wie eine Sage aus der Feder eines Wahnsinnigen las, ein paar Seiten weiter begann eine lange, trockene metaphysische Abhandlung über die Natur der Wirklichkeit, dann wieder eine Beschwörungsformel oder ein Zauberspruch, mehrere Abschnitte in einer völlig fremden Sprache, und so weiter, und so weiter. Und an den Seiten und zwischen den Zeilen Anmerkungen und Randnotizen offenbar unterschiedlicher Leser, mal in altertümlichen Deutsch, mal in Lateinisch, ein paar Sätze Englisch und auch Schriftzeichen, die Teils an Japanisch oder Chinesisch, teils an Sanskrit und teils an einen Affen mit einem Pinsel denken ließen. Philip verstand wenig von dem, was er las, und wunderte sich zunehmend, dass Christoph sich getraut hatte, mit diesem seltsamen Werk einen Spaß zu treiben. Die Warnung zu Beginn schien ihm nun durchaus ernst gemeint und verständlich, und er war weiß Gott niemand, der eine besonders esoterische Ader hatte. Normalerweise hielt er das alles für Humbug. Aber dieses Buch hatte etwas greifbar Gefährliches, und es wollte ernst genommen werden. Philip nahm es ernst und versuchte, daraus schlau zu werden.

Nach und nach wurde er wirklich ein wenig schlau aus dem, was er las. Tatsächlich war es so, wie Christoph gesagt hatte – Darius gab Anleitungen, wie man Tore in andere Welten öffnen konnte. Wo, wie und wann diese Welten existierten, sagte er allerdings nicht. Im Gegenteil. Philip las stirnrunzelnd einen Absatz, in dem Darius von Delft jeden Versuch, dies zu verstehen oder zu durchschauen für sinnlos erklärte:

Was nun aber iene Portale betryfft, von denen jn disem Werck gesprochen werden sol, so darff der Adept nicht vermuthen, si verbanden Orte oder Zeyten, wi si uns taglich erscheynen mügen. Das stimpt so gar nicht. Der Adept ist vilmer gefordert tzu versten, was auch jch jn vilen Jahren eyfriyen Studyums verstanden habe: dasz vnsre Welt namlich keynesfalls so beschaffen ist, wi si vns alltaglich erscheynt, sondern dasz si eyn seltsames vnd kunstvoles Geflecht jst, dem menschlychen Geyst apsolut fremmd, das sich jedem Versuch es tzu erkennen entziht. Das bedeutet auch, dasz jede Wissenschavt, di das wahre Wesen der Welt zu erkennen versucht, gantzlich eytel jst, di Eytelkeyt dumper Menschen. Denn das, was dise Wissenschavt tzu ervorschen sucht, wyrd immer eyne Terra Incognita seyn, di keyn Schiff erreychen kann. So muss auch der Scholasticus von dem Streben aplassen erkennen tzu wollen, warumb die Toire so beschaffen synd, wi si beschaffen synd vnd Folgendes vollig begreyffen, bevor er dran get, di Kunst der Wege vnd Toire tzu erlernen: dasz si Orte verbinden, wo es keyne Orte gibt vnd durch Zeyten fuhren, wo Zeyt nur eine Tauschung des besrankten Verstandes ist. Di Toire sind vnd di Wege leyten. Das jst alles, was jch weysz vnd sagen kann, vnd selbst ob das di Wahrheyt jst, bleybt vnklar.“

„Der Adept versteht kein Wort davon“, murmelte Philip, „und er hat den bösen Verdacht, dass Du es selbst nicht besser verstehst, Darius.“ Immerhin verstand er soviel, dass Christoph tatsächlich eines der in diesem Buch beschriebenen Tore geöffnet hatte – ohne auch nur im Ansatz zu begreifen, was er da tat. Was auch immer er geöffnet oder gerufen hatte – er hatte vorher keine Ahnung gehabt, was es sein würde und nachher ebensowenig. Er hatte das Buch benutzt, wie ein Kochbuch für die schnelle Küche und das Buch hatte diese Behandlung nicht verziehen. Schade nur, dass die Strafe sie alle getroffen hatte.

Er versuchte, die Stelle zu finden, aus der Christoph vorgelesen hatte, aber ohne Erfolg, schließlich legte er das Buch auf den Couchtisch und sah auf die Uhr. Fast vier. Gleich würde er Bastian wecken können. Philip entschied sich dagegen. Er fühlte sich nicht mehr müde, seine Erschöpfung war über den toten Punkt hinaus und nun war es im Grunde egal, ob er wach war oder schlief. Er würde einfach hier sitzen, Britt streicheln und seinen Gedanken nachhängen und wenn doch irgendwann die Müdigkeit kommen würde, würde es immer noch früh genug sein…

Das Buch bewegte sich.

Es rutschte über den Tisch auf ihn zu, fiel aber an der Kante nicht hinunter, sonder blieb für einen Moment still liegen. Und dann begann es langsam, sich aufzublättern. Philip starrte es an, unfähig, sich zu rühren, während ein Schauer nach dem anderen seine Haut zusammenzog. Er biss sich auf die Unterlippe – merkte es nicht. Die Seiten des Buches wurden umgeblättert, eine nach der anderen, immer schneller werdend, immer schneller, bis die Bewegung plötzlich aufhörte. Das Buch lag auf dem Tisch, aufgeschlagen und leicht zitternd. Philip wusste, was es von ihm wollte, aber er hatte Angst. Schreckliche Angst.

Doch es gab keinen Ausweg. Er konnte es nicht ignorieren. Und er konnte sich nicht drücken. Mit einem schweren, angstvollen Seufzer nahm er das Buch auf und las, was es ihm zu lesen gab.

In der Sauna, gegen 4.00 Uhr

Als es endlich geschah, schliefen sie. Einige Holzsplitter fielen aus einem Spalt zwischen Decke und Wand im hinteren Teil des Bades und eine Wespe kroch heraus. Ihr folgte eine weitere. Und noch eine. Und noch eine. Und noch eine. Fast gleichzeitig brach unter dem Gewicht der nachdrängenden Insekten ein abgenagtes und dünn geraspeltes Stück aus einem Paneel im Flur. Ein Dutzend Hornissen fiel mit dem dünnen Holzplättchen herunter, die Tiere fingen sich in der Luft und schwebten durch die offene Tür in den Saunaraum, in dem Chris und Simon schliefen, eng aneinander geschmiegt. Die Hornissen griffen nicht an, sondern setzten sich an eine Wand und warteten. Überall brachen neue Löcher auf, durch die ihre Gefährten herein strömten. Die Wände um die beiden Schlafenden waren schon dicht besetzt, als Simon die Augen öffnete. Er sah im Licht der beginnenden Dämmerung, was geschehen war aber er blieb ganz ruhig. Er hatte seine Entscheidung schon lange getroffen..

„Was ist?“, murmelte Chris.

Er antwortete nicht.

„Kommen sie?“ Sie versuchte sich aufzurichten, aber er hielt sie mit sanfter Gewalt. Sie verstand.

Da erhoben sich die Insekten wie auf Kommando von den Wänden, der Decke und dem Fußboden und kamen über sie, alle auf einmal.

Es war qualvoll. Doch sie starben schnell.

FORTSETZUNG FOLGT


Über Mountfright

Autor und Öffentlichkeitsarbeiter, Mann und Vater, Leser und Filmfreak. Kindheit in den 1970ern, weswegen mich bis heute seltsame Musik mit Ohrwürmern plagt. Aufgewachsen in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das nicht halb so grau war, wie die anderen glauben. Erste Kurzgeschichte mit 13, erster echter Romanversuch (nach pubertären Ausfällen) mit 17, die nachfolgende Schreibblockade habe ich mir mit Songtexten für die Kölner Psychobillyband "Boozehounds" vertrieben. Danach ging es wieder: Erster lesenswerter Roman mit 26, seither nicht mehr aufgehört.
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17 Antworten zu schreckenbergschreibt: Quarantänegeschichte Nr. 62 – Der Ruf, Teil 37

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  2. Flocke schreibt:

    Dass „Der Ruf“ der alten Horrorregel folgt, nach der Sex mit dem Tode bestraft wird,…

    Ist das so, ja? War mir bisher gar nicht so bewusst. Aber vielleicht lese und sehe ich den untraditionellen Zweig des Genres…

    Vorzüglich vergruselt,
    Flocke

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    • Mountfright schreibt:

      Das bezieht sich tatsächlich weniger auf’s Lesen, als auf’s Schauen. Dieses Hab-Sex-und-stirb ist ein so klassisches Muster Amerikanischer Teenieslasher (von denen ich eigentlich nur „A Nightmare on Elmstreet“ und „All the Boys love Mandy Lane“ mag), dass sich Parodien gerne genau mit diesem Thema beschäftigen. Das hat auf der einen Seite den offenkundigen Grund, denke ich, dass der amerikanische Mainstream eben sehr prüde ist. Es ergibt aber andererseits auch dramaturgisch Sinn: Du kreierst auf die Art mit sehr einfachen Mitteln einen tiefen Fall. Wer Sex hat ist (in der Regel) danach gut drauf, entspannt und idealerweise auch noch glücklich / innig mit der/dem Partner*in. Da stirbt es sich einfach tragischer. 😉

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