schreckenbergschreibt: Heldt-Spukhaus

Ich hoffe Ihr hattet frohe Ostertage? 🙂

Was lange währt: Morgen um 19.35 Uhr zeigt das ZDF „Spukhaus“, eine Episode der Krimi-Comedy-Serie Heldt aus der Feder von Sarah und mir. Und wenn ihr gaaanz ungeduldig seid könnt ihr auch jetzt schon schauen – hier in der ZDF Mediathek.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung.

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schreckenbergschreibt: Spukhaus

Die Ausstrahlung meines ersten Drehbuchs rückt näher. „Spukhaus“, eine Folge der Krimi-Comedy-Serie „Heldt“ , habe ich gemeinsam mit Sarah geschrieben. Ausstrahlungstermin ist der 04. April, 19.35 Uhr im ZDF. Ich bin total gespannt. 😀

Hier findet Ihr eine Vorschau mit Bildern.

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schreckenberglebt: die lächerliche Arroganz des Alters

Was in Parkland geschehen ist war grauenvoll, selbst wenn man es einen Ozean entfernt und nur in den Medien erlebt. Wie grauenvoll muss es erst für die gewesen sein, die dabei waren. Umso mehr Bewunderung nötigt mir die Kampagne ab, die die betroffenen Jugendlichen losgetreten haben. Das macht Hoffnung. Viele Menschen meines Alters sind jetzt überrascht, dass „die Jugendlichen“ zu so etwas in der Lage sind. Warum?

Kaum etwas nervt mehr, als diese Posts in sozialen Medien, die mit „Als wir jung waren…“ beginnen, oder diese dämlichen Bilder von jungen Menschen, die in Gruppen in ihre Smartphones schauen, dazu Texte wie „Here you have your Zombie-Apokalypse“ oder ähnlicher Schwachsinn.

Zunächst mal: Nein, es ist schlicht gelogen zu behaupten „wir“ (Jahrgang 196x – 198x) wären früher bei jedem Wetter mit unserer Clique in den Wald, auf den Abenteuerspieplatz, Boltzplatz etc. gezogen und hätten wild und frei sozial interagiert bis in die tiefe Nacht. Ich zum Beispiel habe zwar auch draußen gespielt (wie meine Kinder Jahrgänge 200x übrigens auch), viel lieber aber habe ich zu Hause gesessen, gemalt, gelesen, Lego gebaut oder in den FERNSEHER geschaut. „Geh doch mal raus spielen“ ist eine Aufforderung gewesen, mit der meine Mutter mich permanent genervt hat. Und natürlich war ihre Generation der Meinung, dass wir alle verblöden, weil wir fernsehen. Als sie jung waren… blablabla.

Und dann kapieren die meisten 35 – 55jährigen Arroganzlinge wohl nicht ganz, was die Jugendlichen da tun, wenn sie in ihre Smartphones starren. Sie interagieren sozial. Sie sprechen mit ihren Freunden (ja, ECHTEN Freunden, die sie aus dem echten Leben kennen), sie planen gemeinsame Unternehmungen, sie lachen zusammen, sie helfen sich… alles echt, echte soziale Interaktion, nur, dass man dafür eben nicht im selben Raum sein muss. Dazu kommt praktischer Nutzen – mein Sohn spielt American Football, alle Absprachen mit den Trainern und mit seinen Defense-Kollegen laufen über eine Whatsapp-Gruppe. Ebenso bei einer meiner Töchter, die selbst Assitenztrainerin in Leichtathletik ist und sich mit ihrer Cheftrainerin, ihren Mittrainerinnen und den Eltern der Kinder die sie trainiert über Whatsapp austauscht. Eine der besten Freundinnen meiner anderen Tochter wohnt in Baltimore. Ohne Skype und entsprechende andere Kanäle gäbe es diese Freundschaft nicht.

Von all dem wissen so viele Menschen in meinem Alter nichts. Sie haben nichtmal gemerkt, dass die jungen Leute Facebook verlassen haben, als wir Älteren es für uns entdeckten. Und in ihrer Arroganz erfinden sie Worte wie „Smombie“ (das nach glaubwürdiger Aussage vieler Jugendlicher die ich kenne nie ein Jugendwort war) und ernennen es zum Jugendwort des Jahres.

Oh und davon, dass ich meine beste Freundin und Co-Autorin ohne ein bestimmtes Internet-Forum gar nicht kennen würde und dass unsere Zusammenarbeit ohne Skype unendlich viel schwerer wäre will ich gar nicht anfangen.

Tja, und jetzt sind so viele davon überrascht, was diese jungen Menschen in den USA organisieren und auf die Beine stellen können. Manche sind dermaßen überrascht, dass sie organisierende Erwachsene dahinter vermuten. Ich verstehe die Überraschung nicht.

Etwas Anderes kommt noch hinzu: Diese Generation ist mit Geschichten aufgwachsen, in denen mutige junge Menschen gegen ein ungerechtes System kämpfen und gewinnen. Ich nenne nur „Harry Potter“ und die „Tribute von Panem“ als herausragende Beispiele. Wenn wir Geschichtenerzähler irgendeine Macht haben, dann haben wir dieser Generation erzählt, dass es sich lohnen kann, gegen das Böse zu kämpfen. Und sie hat offensichtlich daraus gelernt, das macht Hoffnung.

Was hatten wir? „Lord of the Flies“. Basicly: Oooooh, Jugendliche sind schlimm, gut dass es Erwachsene gibt, die sie im Zaum halten. Okay, wir hatten „Es“ , ein wunderschönes Buch über Freundschaft, Liebe, Mut und den Kampf gegen das Böse. Und auch hier sind es zunächst Kinder, die den Kampf aufnehmen. Danke, Stephen King. Und klar haben unsere Eltern uns gesagt, dass das Schund sei.

Etwas Demut ist angebracht. Und etwas Bewunderung für den Mut und die Kraft, die viele Jugendliche beweisen. Immer wieder.

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schreckenbergzeigt: Finder und Nomaden im Laberladen

Worum geht’s bei der Rubrik „Bücherlieblinge“? Ich lese schon seit Jahrzehnten mit Begeisterung und entsprechend viele Bücher, die mir auch über lange Zeit im Gedächtnis geblieben sind, haben sich angesammelt. Es befinden sich nicht mehr alle Bücher in meinem Besitz, was ich bedauere, und nach und nach bemühe ich mich, diese Lieblingsbücher (wieder) in mein…

via [Bücherlieblinge] Der Finder und Nomaden von Michael Schreckenberg — Laberladen.com

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schreckenbergschreibt: 2017 / 2018

Oh je, wirklich? Oktober, seit ich das letzte Mal geposted habe? Himmel…

Na ja, guter Vorsatz für dieses Jahr (wie jedes Jahr, hahaha) – mehr und regelmäßiger bloggen.

Euch jedenfalls, mit gelinder Verspätung: Alles Gute für das Jahr 2018. Ich hoffe, ihr seid gut rüber gekommen.

Schauen wir kurz zurück nach 2017, was hat sich da so getan, schriftstellerisch? Nun, ich habe zwei Kurzgeschichten raus gebracht (oder besser: eine Kurzgeschichte und eine Novelle), und „Es muss sein“, die Kurzgeschichte für Bühne und Vertonung, die ich gemeinsam mit Sarah geschrieben habe ist im Brucknerhaus in Linz aufgeführt worden, gelesen von Christian Brückner, das war schon ein Highlight. 🙂 Ich war in der Jury für den Friedrich Glauser Preis in der Kategorie „Debut“ und wir haben einen sehr würdigen wenn auch außergewöhnlichen Gewinner gefunden, wie ich finde.  Und dann das große neue Thema: Drehbuch.

Wie genau es dazu kam, welche Wege und Umwege ich genommen habe, was das Drehbuchschreiben vom Romanschreiben unterscheidet, und so weiter und so fort, das werde ich alles mal in Ruhe erzählen, aber soviel steht fest: 2017 war mein erstes Jahr als Drehbuchautor und es macht Spaß. Wirklich. Und okay, die Kontoauszüge tragen sehr zum Spaß bei, aber es ist eine wahnsinnig spannendes Feld. Im vergangenen Jahr habe ich (um nur die Projekte zu nennen, die mit festen Auf- und Verträgen verbunden sind) ein Drehbuch für die Serie „Heldt“ geschrieben, ein Exposee für einen Spielfilm und ein Serienkonzept. Alles gemeinsam mit Sarah, wir funktionieren offenbar nicht nur als beste(r) Freund/Freundin, sondern auch als Autorenteam. Das zeichnete sich ja schon bei „Es muss sein“ ab und hat sich bei den Drehbuchprojekten bestätigt. Zum Thema Teamarbeit werde ich beizeiten auch noch ein wenig erzählen, ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass darin gut bin.

Und es geht weiter: Ich bin gerade aus Wien und Graz zurück, wo ich mit Sarah für den genannten Spielfilm recherchiert und für eine weitere Serienfolge geplottet habe. Es läuft, und es läuft gut.

Von all dem will ich Euch in der kommenden Zeit erzählen, außerdem von einer neuen Romanidee, einer Kampfkunst, die ich im letzten Jahr begonnen habe (damit sind es jetzt drei gleichzeitig 😀 ), Autorinnen und Autoren die mich ebenso beeindruckt haben wie Filme und Fernsehserien, außerdem gibt es da ja noch die Politik und das Leben… eigentlich genug Themen, um öfter mal zu bloggen, oder?

Bis bald. 😉

P.S.: Für Euren Terminkalender – unsere Heldt-Episode heißt „Spukhaus“ und wird am 04. April im ZDF ausgestrahlt. Eine Woche früher ist sie in der Mediathek.

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schreckenbergschaut: Der Marathontag – Fantasy Filmfest 6

Das Fantasy Filmfest in Köln endete bereits vorgestern. Ich sah am letzten Tag zwei Filme von denen einer sehenswert, wenn auch schwer depremierend war, der andere wirklich sehr gut und eines meiner diesjährigen FFF-Highlights. Aber dazu morgen. Heute beschäftige ich mich, leicht verspätet, mit meinem einzigen Marathontag in diesem Jahr: Am vergangenen Freitag sah ich vier Filme am Streifen. Hier sind sie:

Reset
(China 2017)
Buch und Regie: Hong-Seung Yoon

Verbrecherische Industriespione entführen den kleinen Sohn einer Wissenschaftlerin, die eine Zeitmaschine entwickelt. Natürlich hat unsere Heldin den Vorteil, dass sie Fehler durch Zeitreise korrigieren kann.

Klingt, als hätten die Chinesen sich an einem sehr konventionellen Plotklassiker des Genres versucht (mit kleinem Seitenhieb auf den permanenten Vorwurf der Industriespionage gegen sie – die böse Firma hinter den Spionen ist hier selbstverständlich eine amerikanische)? Ja, so las sich das auch im Programmheft, weswegen der Film auf meiner persönlichen Vorauswahlliste nur auf Platz 11 landete – und dorthin gepusht vor allem durch meine Neugier auf SciFi aus China.

Stimmt aber nicht, und mahnt einmal mehr, dass kulturelle Arroganz ausgerechnet China gegenüber sehr unangebracht ist. Der Grundplot ist tatsächlich konventionell, aber Hong-Seung Yoon gewinnt ihm, durch die Idee dass Zeitreisen sich auf das Gehirn auswirken und den Charakter verändern, eine spannende neue Facette ab. Hinzu kommt ein unerwarteter Plottwist zu dem ich jetzt nicht mehr sage, um nicht zu spoilern. Oder doch soviel: Der Autor spielt hier auch sehr geschickt mit den Erwartungen, die wir Westler an Figuren in asiatischen Filmen haben (wie Chinesen selbst das sehen kann ich nicht beurteilen).

Hinzu kommen 1a Action, tolle Bilder, viel Spannung und Gefühl – fertig ist der gelungene Popcorn-Film für Menschen, die gerne Spaß haben wenn sie einen Film schauen. Unbedingt empfehlenswert.

Ein Logikloch glaube ich gefunden zu haben, aber das tut nicht sehr weh. Und dass diesmal die Amis die Bösen sind (in diesem Falle ist der Westen pars pro toto gemeint, denke ich), das müssen wir uns nach einem Jahrhundert Dr. Fu-Manchu und Konsorten mal gefallen lassen.

The Strange Ones
(USA 2017)
Buch: Christopher Radcliff
Regie: Christopher Radcliff und Lauren Wolkenstein

Ich bin zehn Minuten zu spät in diesen Film gekommen, weil ich noch ein wichtiges geschäftliches Telefonat mit Sarah zu führen hatte.  Weitere zehn Minuten später wusste ich, was das „Mysterium“ dieses Films war und wie er enden würde. Und ich mag ein wenig von Dramaturgie verstehen, aber ich bin weder ein Genie noch ein Hellseher. Die Geschichte war einfach schrecklich vorhersehbar, klischeehaft und grottenlangweilig.

Das Spannendste am ganzen Film war eigentlich, als irgendein Typ auf mich los kam und sich beschwerte weil ich, nachdem ich mich genug gelangweilt hatte, besagtes Gespräch mit Sarah per Whatsapp weiter führte. Ich hatte selbstverständlich den Ton abgeschaltet und verdeckte das Licht meines Smartphones mit meinem Körper, aber es störte ihn trotzdem. Vielleicht aus Prinzip oder so. Hätte er sich getraut, mich anzufassen wäre das RICHTIG spannend geworden. So war es nur eine erfrischende kleine Episode in einem sonst sehr unfrischen Kinoerlebnis. Dafür bin ich dem Kinopolizisten ein wenig dankbar. Und ich bewundere seinen Mut. 😀

Jungle
(Australien 2017)
Buch: Justin Monjo, Yossi Ghinsberg
Regie: Greg McLean

Kleiner Tipp für die Macher des FFF: Nicht jeder Festivalbesucher recherchiert alle Fakten über einen Film und seine Grundlagen BEVOR er sich den Film ansieht. Manche machen das nachher, um das Werk unvoreingenommen genießen zu können. Solche Leute spoilert man kollossal, wenn man wichtige Hintergrundfakten zum Inhalt eines kleinen Gewinnspiels im Kino vor dem Start der Vorstellung macht. Muss nicht sein.

Ansonsten: Tadellose Geschichte um drei Globetrotter, die sich ein wenig übernehmen als sie einem zwilichtigen Führer in den bolivianischen Dschungel folgen. Sehr spannend (es sei denn, man ist gespoilert), schöne und beeindruckende Naturaufnahmen. Außerdem ließ Greg McLean mich die Verzweiflung und zunehmende Orientierungslosigkeit, die Klaustrophobie in dieser so riesigen und erdrückenden Landschaft wunderbar fühlen. Sehr, sehr guter Film. Bin nicht ganz sicher, was er auf dem FFF zu suchen hatte, aber das ist eigentlich egal. 😀

Ach ja, da das immer wieder erwähnt wird: Daniel Radcliff, der hier den Protagonisten spielt, hat früher Harry Potter gespielt. Weiß nicht, warum das heute noch so unglaublich wichtig ist, der Mann ist ein verdammt guter Schauspieler und seither weiter gegangen.

Und last but not least.

Super Dark Times
(USA 2017)
Buch: Ben Collins, Luke Piotrowski
Regie: Kevin Phillips

Der Film wird immer wieder mit Donnie Darko und Stand by me verglichen oder gar gleichgesetzt. Keine Ahnung warum, vielleicht weil es auch ein trauriger Coming-of-Age-Film mit nostalgischem Flair (90er) ist. Das ist unfair, denn es weckt Erwartungen, denen das Werk dann nicht gerecht wird. Das ist kein Meisterwerk oder Geniestreich. Nur ein sehr gelungener Film um zwei Freunde und ein schreckliches Erlebnis mit einer etwas zu wilden Pointe. Und in einem Punkt auch leicht unlogisch, glaube ich. Da ist ein Kind verschwunden – wieso ist nicht die ganze Stadt auf den Beinen und sucht?

Kein Meisterwerk, wie gesagt. Kein Donnie Darko (aber eine sehr, sehr liebenswerte Anspielung auf dieses Meisterwerk, das ich sehr liebe, was mich schon glücklich macht 🙂 ). Aber ein guter, ruhig erzählter, durchaus sehenswerter Film. Das ist nicht wenig. Lassen wir es dabei.

Vor dem letzten Tag stand es damit 9:3 für die gelungenen Filme! Schon zu dem Zeitpunkt also eine sehr erfreuliche FFF-Bilanz, deutlich besser als in den Jahren vorher.

 

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schreckenbergschaut: Der obligatorische Mistfilm – Fantasy Filmfest 5

Eigentlich wollte ich ja nur einen FFF-Post pro Tag machen, und Fantasy Filmfest 4 habe ich heute vormittag geschrieben. Aber morgen habe ich satte vier Filme vor mir und wahrscheinlich wenig Zeit zu bloggen. Außerdem muss ich das, was ich eben erduldet habe, möglichst schnell aus dem System bekommen. Jedes Jahr gibt es den Mistfilm, irgendeinen Dreck, der durch all meine Filter gerutscht ist und mir beweist, dass mein Bewertungssystem anhand dessen ich meine Filmliste zusammenstelle immer noch nicht perfekt ist. In diesem Jahr ist es (hoffentlich ausschließlich):

Fashionista
(USA 2016)
Buch und Regie: Simon Rumley

Ich sage gleich mal vorweg: Diese eher kurze Kritik wird voller Spoiler sein. Betrachtet sie einfach als Warnung.

Tja, auf meiner Liste ist dieser sexistische Mistfilm tatsächlich auf Platz 2 gelandet. Wie konnte das passieren? Werde ich später analysieren… vielleicht liegt es daran, dass ich es einfach für unmöglich halte, dass es im Jahr 2017 noch solche Filme gibt. Was haben wir da:

  • Frauen, die ausschließlich dumm, manipulierbar, naiv oder bitchy sind und ständig von irgendwelchen Typen oder vor irgendwelchen Typen gerettet werden müssen.
  • Die üblichen bescheuerten BDSM Klischees. Insbesondere das, nach dem es üblich und okay ist, jemanden, der/die die Neigung nicht hat (und also nicht freiwillig mitmacht) durch den Hinweis darauf, dass alle anderen freiwillig mitmachen in ein SM-Spiel zu quatschen.
  • Eine kurvige Frau die nur das kranke innere Ich einer schlanken Frau ist.
  • Menschen, die Menschen besitzen (MY husband).
  • Eine monogame Beziehung, in der der Mann mit einer anderen pennt was SELBSTVERSTÄNDLICH die Schuld der anderen ist. Dem Mann hechelt die Heldin, nach einem kurzen Wutausbruch und ein wenig Zweifel, wieder jammernd hinterher. Die andere jedoch ist eine böse Bitch.
  • Und – mein absoluter Favorit – eine geheilte (!) weibliche Figur, die sich an einer anderen weiblichen Figur rächt (immerhin hat sie mit IHREM Mann geschlafen) indem sie der bösen Feindin das Handy wegnimmt, deren prügelnden Freund anruft und dem steckt, dass seine Freundin mit einem anderen geschlafen hat. Danach gibt sie das Handy kaltlächelnd zurück. Rache via häusliche Gewalt. Wer sowas in ein Drehbuch schreibt (als verdiente Strafe!) der lebt entweder in einem Lalaland, in dem man Gewaltbeziehungen nur vom Hörensagen kennt oder ist ein empathiefreier Idiot.

Was an diesem Film stimmt:

  • Kurvige Frauen sind sexy (auch wenn sie hier nur böse Nebenbuhlerinnen oder das kranke alter Ego einer schlanken Frau sind, aber sexy ist sexy).
  • Der Film ist zu 2/3 gut erzählt, die verschiedenen Ebenen gut verwoben. Im letzten Drittel wird es tödlich öde, aber immerhin etwas.
  • EINE (!) korrekt beschriebene Handlung eines Menschen mit einer Zwangsstörung.

Ansonsten haben wir nur blöde Klischees über:

  • Frauen
  • Männer
  • Menschen mit psychischen Störungen
  • Psychiatrische Kliniken
  • Leute die aussehen wie Jesus (also… der typische Ikonenjesus)
  • Rockabilly
  • Liebe
  • Beziehungen
  • Japaner
  • BDSM
  • Reiche Menschen
  • Nicht so reiche Menschen
  • etc., etc., etc.

Hat mir nicht so richtig gut gefallen. Stand im Duell sehenswerte Filme vs. vermeidenswerte Filme derzeit: 6:2

 

 

 

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schreckenbergschaut: Mediale Heuchelei und Fantasy Filmfest 4

Irgendwie ergibt es sich in den letzten Tagen, dass ich meinen Fantasyfilmfestpost immer mit etwas Politischem verbinde, das mir unter den Nägeln brennt und das ich unbedingt los werden möchte, daher diese seltsamen (und vom PR-Standpunkt her völlig blödsinnigen) Doppelartikel. Egal. Ist ja nicht so, dass hier jemand gelernter PR-Berater wäre. 😀

Diesmal wird es auch politisch kurz und lange nicht so wütend wie am Sonntag. Was ich mich nur frage:

Es sieht ja so aus, als würden unsere gewählten Vertreterinnen (zu wenige, btw.) und Vertreter in Berlin nun zunächst einmal versuchen, sich als Jamaica-Koalition zu einer Regierung zusammen zu raufen. Kann mir mal jemand, erklären, warum zum Teufel die allermeisten Medien sich ausschließlich dafür zu interessieren scheinen, warum das schief gehen kann? Wo sind die größten Unterschiede? Welche Partei kann mit welcher am wenigsten und warum? Welche Hindernisse scheinen unüberbrückbar?

Man kann eine Krise auch herbeischreiben! Man kann Angst schüren und fördern – oder beruhigen.

Klar gibt es große Unterschiede und einiges Konfliktpotential, wenn vier Parteien eine Koalition versuchen. Nur – die kennt jeder. Bis eben war Wahlkampf. Was mich, der ich als Bürger dieses Landes an einer stabilen Regierung interessiert bin, viel mehr interessiert: Warum könnte es klappen? Wo sind die Gemeinsamkeiten zum Beispiel zwischen Grünen, CSU, FDP und CDU, über die bisher niemand redet, die aber Kompromisse möglich machen können? Wie können scheinbare Hindernisse überbrückt werden?

Interessiert das wirklich niemanden? Ich glaube doch. Auf eine Sitiation hin zu schreiben (oder zu senden) in denen man den Politikerinnen und Politikern am Ende entweder vorwerfen kann, ihre Maximalpositionen verlassen zu haben („eingeknickt“ zu sein) – wenn die Koalition kommt – oder unfähig zu Verantwortung und Regierung zu sein – wenn sie nicht kommt – ist jedenfalls billig, einfach und verantwortungslos. Insbesondere, wenn in der selben Kommentarspalte dann eine Woche später über Politikverdrossenheit schwadroniert oder der Erfolg der AfD bejammert wird. Pure Heuchelei.

Und damit zurück zum Fantasy Filmfest in Köln:

Nach zwei Tagen Filmfestpause sah ich gestern endlich den Film, auf den ich mich am meisten gefreut habe, die Nummer 1 auf meiner persönlichen Liste vor dem FFF (auf der Schneeflöcken und Radius übrigens Platz 4 und 18, Sicilian Ghost Story Platz 14 belegten).  Dieser Film war:

Black Hollow Cage
(Spanien 2017)
Buch und Regie: Sadrac Gonzales

Hm.

Das ist wieder einer von diesen Filmen die ich mir mehrmals werde ansehen müssen. Nicht ganz so toll, wie ich gehofft habe, aber auf keinen Fall eine Enttäuschung. Ich glaube, es ist eine Zeitschleifengeschichte, aber ich bin nicht ganz sicher. Zuviel erzählen kann ich nicht, das wäre (unnötig) gespoilert.

Wie typisch für schreibende Regisseure vertraut Gonzales der Geschichte nicht genug und versucht sie mit viel Symbolik in den Bildern zu pushen. Da diese Bilder an sich aber sehr schön sind und die Geschichte nicht schwächen ist das nicht schlimm. Sehr sehenswerter Film, mich würde Eure Meinung dazu interessieren.

Danach kam:

Marlina the Murderer in four Acts
(Indonesien 2017)
Buch: Rama Adi, Garin Nugroho, Mouly Sorya
Regie: Mouly Sorya

Platz 8 auf meiner Liste und wahrlich keine Enttäuschung.

Vorweg: Ich kenne die sozialen Realitäten in Indonesien nicht, weiß also nicht, inwiefern dieser Film Missstände anprangert oder satirisch ist. Kann sein, dass er für eine Indonesierin oder einen Indonesier sehr viel bitterer ist als für mich.

So oder so aber glaube ich sagen zu können: Sehr gelungener Film!

Da ich ja, wie ich hörte, Feminist bin, ist es kein Wunder, dass er mir gefallen hat. 😀 Die Ausgangssituation: Der Chef einer Räuberbande im ländlichen Idonesien sucht das Haus einer jungen Witwe auf und erklärt ihr, dass in Kürze seine sechs Kumpanen erscheinen würden. Dann würden sie die Frau – Malina – ihrer gesamten Habe berauben und nacheinander vergewaltigen. Malina findet die Idee verständlicherweise nicht so toll, aber zunächst erscheint ihre Situation ausweglos. Aber wer mit der Schwäche und Fügsamkeit von Frauen rechnet verkalkuliert sich gerne mal…

Im lakonischen Spätwesternstil entfaltet sich eine Geschichte, in der männliche Arroganz tödlich ist (für die Machos, nur zwei der vielen toten Männer im Film haben sich ihr Schicksal nicht selbst verdient, und von den beiden ist einer von Anfang an eine Leiche) und Frauen tun, was notwendig ist. Ein ernster Film mit einem Humor, der sich rein aus der Situation und den Figuren ergibt, nie aus irgendwelchen gewollten Pointen. Mir hat der Film sehr viel Freude gemacht. Wenn ihr ein wenig Blut und abgeschlagene Köpfe vertragt wird es Euch hoffentlich genauso sehen.

Damit steht es im Duell „Sehenswert vs. Zeitverschwendung“ 6:1 für die sehenswerten Filme. Ich bin verblüfft und entzückt.

 

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schreckenberglebt: Ich bin ein Idiot und Fantasy Filmfest 3

14 Prozent für die AfD? Ja, das ist ärgerlich, aber es bedeutet auch: 86 Prozent gegen die AfD. Wer glaubt, dass jetzt eine neue Machtergreifung droht, der sollte nochmal in seine Geschichtsbücher schauen, wie die Nazis damals an die Macht gekommen sind. Lasst sie sich freuen, die Ernüchterung wird kommen. Eine Demokratie kann 14 Prozent davon aushalten.

Was eine Demokratie viel weniger aushalten kann, sind demokratische Parteien, die sich, wenn die Verantwortung zu schwer wird, mit großem, selbstgerechten Tamtam verpissen. Der die 20 Prozent eigener Wähler, die sie in der Regierung sehen wollen, weniger wichtig sind als die, die AfD, FDP, CDU oder Grüne gewäht haben.

Ja, ich gehöre auch zu den verarschten 20 Prozent. Dabei wähle ich normalerweise anders. Und ich bin ein verdammter Idiot. Ich bin Historiker. Hauptinteressengebiet (neben dem 30jährigen Krieg): Der erste Weltkrieg und die Zeit zwischen den Weltkriegen. Wie zum Teufel komme ich auf die Idee, eine Partei zu wählen, die schon vor knapp 100 Jahren die Reichswehr auf ihre eigenen Mitglieder hat schießen lassen? In deren Erbe Verrat und Illoyalität verwurzelt ist wie sonstwas? Nie wieder! Ich Idiot!

Ja, ich bin sauer und ich höre jetzt auch auf.

Oder vielleicht: Bei allem, was ich an Angela Merkel auszusetzen habe, und obwohl ich ihre Partei nicht gewählt habe – das ist jetzt MEINE Kanzlerin. Die muss weiter machen, auch wenn sie illoyalen Möchtegerndemokraten sie im Stich lassen. Ich hoffe, die Grünen und die FDP begreifen, was unsere Demokratie jetzt braucht.

Now for something completely different:

Fantasy Filmfest 3 – heute nur ein Film:

Sicilian Ghost Story
Italien 2017
Buch: Fabio Grassadonia und Antonio Piazza nach einer Geschichte von Marco Mancassola
Regie: Fabio Grassadonia und Antonio Piazza

In einer sizilianischen Kleinstadt verschwindet ein Junge, er wird, das ist kein Spoiler, von der Mafia entführt. Seine Freundin versucht gegen alle Widerstände, ihn zu suchen. Eine comig of age Geschichte in einer großartigen, gleichgültigen Natur die die Gleichgültigkeit der Erwachsenen, zu denen Luna bald zählen soll, spiegelt.

Und damit haben wir auch schon fast alles, was an dem Film gut ist: Die Einbeziehung der Landschaft und der Natur in die Erzählung – nicht nur als Kulisse, sondern wirklich als Element der Handlung. Dazu kommt eine sehr sehenswerte junge Schauspielerin (Julia Jedlikowska) die in einem insgesamt guten Cast als Protagonistin beeindruckt. So weit so gut.

Der Rest… naja. Die Geschichte ist einfach, traurig, deprimierend. Und man KANN einen Film mit Symbolen aufladen, dann sollte man es aber tunlichst unterlassen, gleichzeitig alles zu erklären, und genau garnichts der Vorstellung des Zuschauers zu überlassen. Und jeder Film braucht nur EIN Ende. Ich habe bei fünf aufgehört zu zählen. Das letzte der vielen Enden roch außerdem zu sehr nach einem Produzenten, der ensetzt ausruft: „SO könnt ihr das doch nicht enden lassen! Dreht noch was Positives und hängt das hinten an, ob es jetzt Sinn ergibt oder nicht.“

Schöne Landschaftsaufnahmen, gute Schauspieler, gute Figuren. Ansonsten auf mittlerem Niveau gescheitert.

 

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schreckenbergschaut: Wahlaufruf und Fantasy Filmfest 2

Da ich mich ja mit diesem Blog öffentlich äußere will ich tun, was viele andere Blogger auch tun und Euch bitten: Geht morgen wählen! (Sofern Ihr in Deutschland wahlberechtigt seid 😀 ). Wenn man nicht in eine Partei eintreten möchte gibt es nicht sooooo viele Gelegenheiten zur demokratischen Teilhabe. Nicht wählen oder ungültig wählen ist kein Protest  oder so etwas – es ist einfach ein Verzicht auf Teilhabe.

Was ich allerdings nicht tue ist, in dieses andere Horn tuten, das da lautet: Egal was ihr wählt, geht einfach wählen blablabla. Nee, ist nicht egal. Man muss einfach nur ein wenig nach Osten schauen um zu verstehen, WIE nicht egal das ist. Daher meine Bitte:

Wählt nicht mit Angst!

Wählt keine Partei, weil ihr Angst vor etwas habt und glaubt, dass die Politik dieser Partei das aufhalten wird. Die Welt wird nicht bleiben wie sie ist. Das tut sie nie. Und sie wird nie wieder so werden wie sie war. Ich kann verstehen, wenn ihr Angst vor Veränderungen habt, die habe ich ihn vielen Bereichen auch. Aber wählt niemanden, der Euch sagt, dass er die Veränderungen verhindern wird, dass er dafür sorgen wird, dass alles wieder so wird wie es war. Das ist gelogen und nicht möglich.

Wählt die, von denen ihr glaubt, dass sie die sich wandelnde Welt so gestalten werden, dass Ihr Euch – weiterhin oder wieder – darin wohlfühlt. Wir leben sicher in einem der reichsten Länder der Erde. Ja, es gibt Verbrechen, ja es gibt Terroranschläge. Im Jahr 2016 gab es in Deutschland 373 Mordopfer. Das sind 27 mehr als es Verkehrstote allein  im AUGUST 2016 gab. Versteht mich nicht falsch – ich will die Opfer nicht gegeneinander aufrechnen oder gar irgendeinen Toten für weniger wichtig erklären als einen anderen. Was ich sagen will ist: Fragt Euch, ob ihr mehr Angst vor Mördern oder vor Autos habt. Und ob der Medienhype darum, dass unser Land so viel unsicherer sei als früher irgendetwas mit der Realität zu tun hat. Ich könnte jetzt noch mehr Statistiken auffahren, aber ich überlasse die Recherche Euch. 😉

Wählt nicht mit Angst. Redet Euch nicht den Blödsinn vom kleineren Übel ein. Schaut Euch Eure Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten an, schaut Euch die Parteien an. Wählt die, von denen ihr am ehesten glaubt, dass sie dafür sorgen, dass Deutschland bei all den Veränderungen, ein friedliches, freundliches Land bleibt in dem man gut leben kann.

Danke.

And now for something completely different:

Fantasy Filmfest in Köln, mein Tag 2, wieder zwei Filme:

Schneeflöckchen
Deutschland 2017
Buch: Arend Remmers
Regie: Adolfo Kolmerer, William James

In einem Berlin der Zukunft wie es sich die oben genannten Angstmacherparteien vorstellen entdecken zwei Gangster ein Drehbuch, indem sie ihre eigene Geschichte lesen – genau so, wie sie sich gerade abspielt.

Das ist die Ausgangssituation. Der Film, der daraus geworden ist, hätte auf so vielen Ebenen schief gehen können und ich gestehe: Ich habe auch erwartet, dass er schief geht. Deutsche Filme dieser Art pflegen ihre gute Ausgangsidee grandios in den Sand zu setzen. Ich hatte mir für meinen Verriß schon ein cleveres Wortspiel mit „Mindfuck“ überlegt, auf dass ich jetzt leider verzichten muss, denn Schneeflöckchen ist ein ganz wunderbarer Film. Finde ich.

Ich glaube, vielen wird er nicht gefallen. Zu schräg, zu wirr, zu ungewohnt, zu mutig vielleicht. Zu blutig vielleicht auch, der ist schon recht konsequent gemacht. Aber ich bin Drehbuchautor und aus dieser Perspektive ist der Film so unglaublich richtig. Und lustig. Und überraschend. Und absurd. Wunderschön.

Klar, der ist unlogisch und klischeehaft und viel schlechte Tarantinoanspielung, und, und, und, aber: Der Drehbuchautor (also der fiktive, der ebenso heißt wie der reale) ist kein Profi, sondern Zahnarzt und Hobbyautor. Dabei kommt halt sowas raus. Nicht nörgeln, genießen.

Mann, macht der Film Spaß!

Das anschließende Frage- und Antwortspiel mit den Machern habe ich mir trotzdem gespart. Ich will niemand zu nahe treten und wahrscheinlich sind da nur tolle Fragen gestellt worden, aber das war dann die Ausnahme. Ich kenne das von vergangenen FFF anders. Und ich wollte mir den Genuß nicht nachträglich versauen

Der andere Film war:

Radius
Kanada 2017
Buch und Regie: Caroline Labréche, Steeve Léonard

Hübscher Mysteryfilm mit vielen, vielleicht etwas zu vielen überraschenden Wendungen und ein, zwei Zufällen zuviel. Und nach Schneeflöckchen fiel der natürlich ab. Nichtsdestotrotz: Gut, spannend, überraschend, sehenswert. Bei der Moral von der Geschichte bin ich anderer Meinung als die Autoren, aber da kann man diskutieren. Um es diskutieren zu können muss ich aber massiv spoilern, daher nun eine:

+++ SPOILERWARNUNG +++ SPOILERWARNUNG +++ SPOILERWARNUNG +++

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Okay, Liamh ist also ein Serienkiller, der durch Gedächtnisverlust zu dem netten Typen wird, mit dem wir die ganze Zeit mitfiebern und den wir mögen. Der seine Taten, als ihm klar wird, was er ist, so sehr verabscheut, dass er sich übergeben muss und völlig fertig ist? Glaube ich nicht. Aus folgendem Grund:

Ich kann Liamh nur sehr grob und laienhaft diagnostizieren, aber der Serienkiller Liamh ist meiner Vermutung nach ein Psychopath / Narzisst, eventuell auch ein Sadist. Psychopathie und Sadismus sind angeboren. Die Anlage zum Narzissmus auch, soviel ich weiß. Jede einzelne dieser Anlagen an sich macht noch keinen Verbrecher. Im Gegenteil: Sadisten können sehr liebevolle Menschen mit starkem Beschützerinstinkt sein. Psychopathen effektive, nützliche Mitglieder der Gesellschaft. Die Kombi aller drei Anlagen ist allerdings ziemlich toxisch. Kann sein, dass der böse Liamh auch durch traumatische Erlebnisse (in Kombination mit Veranlagung) zum Serienmörder geworden ist, aber Traumata hinterlassen auch neurologische Spuren im Gehirn. All das lässt sich nicht einfach durch eine Amnesie auslöschen.

 

 

 

 

+++++++ SPOILERWARNUNG ENDE +++++++ SPOILERWARNUNG ENDE  ++++++++++++

Zwei Tage Fantasy Filmfest. Vier sehenswerte Filme. Ich bin wirklich angetan. 🙂

 

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